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hergehenden ſchon oft geſagt habe, und. was) er ſelbſt meh? rere, male. eingeſchärft hat, nämlich ,/. daß, Localität eine ſehr. wichtige„Rolle bey Einführung der, Wechſelwirth- ſchaft ſpiele. Er ſagt ferner, daß Sandboden==> woruns ter jedoch nicht Flugſand, oder ganz unfruchtbarer Boden verſtanden werden darf=- die Wechſelwirthſchaft, wo nicht beſſer, ſo doch. eben ſo gut, als Lehmboden„ begünz ſtige/ aber ſeine eigene Behandlung erfordere; weshalb Hr. Karbe auch im 1Xten Abſchnitte ſehr gute und zwe&>mäſ- ſige Vorſchläge thut, denen er ſehr mannigfaltige Frucht- folgen beyfügt, ſo daß mir über, gedachten Abſchnitt nichts zu ſagen übrig iſt, als. daß der Sandboden, meines Das fürhaltens, nur zur Wechſelwirthſchaft mit Weidegang ſo lange geeignet iſt, bis er, durch vermehrte und beſſere Düngung, zur Erzeugung beſſerer Futterkräuter geſchi>t gemacht wird, ſo daß alsdann Stallfütterung folgen kann. Uebrigens kann ich hier nur noch dieſes in Anſehung des Ueberganges zur-Wechſelwirthſchaft;, mit. oder ohne Stallfütterung, wiederholen, daß ich aus Erfahrung je- dem Wirthe anrathen muß, den von Hu, Karbe gegebe- nen,«vohlmeynenden Rathſchlägen zu folgen, und lieber noch langſamer in dem Uebergange zu der neuen Frucht? folge, als ſchneller, zu Werke zu gehen, und ſo viel als möglich jeden Schlag zu der neuen Fruchtfolge dur vor» hergehende zwe&mäßige Behandlung vorzubereiten, beſons ders aber die Stallfütterung, wo ſie ſtatt finden ſoll und Fann, nicht zu geſchwinde anzufangen, Gerne möch?


