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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
Entstehung
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549 es ſchon jeßt dort nicht fehlt, überſchwemmt ſeyn, daß bald wieder ein Gleichgewicht hergeſtellt ſeyn, und nur in den ſchlechteſten, unfruchtbarſten Gegenden, dieſer Urſache wegen, daran fehlen würde, Zweytens dürfte es bey Aufhebung der Erbunterthänigkeit denenjes nigen Guths-Beſißern bald ganz, und vielleicht auf ims mer, an guten, brauchbaren Menſchen fehlen, deren Un- terthanen bisher ausgeſogen und ſchlecht behandelt worden! ſind, und wo ſie unter dem härteſten Drucke geſeufzt has ben. Solcher Guths-Beſißere giebt es indeſſen, zur Ehre der Nation in Preußen, nicht mehr, als in allen andern Ländern; dieſe würden entweder zu ihrem eigenen Beſten anderes Sinnes werden müſſen, oder ſie müßten fich, zur wohlverdienten Strafe, mit-den ſchlechteſten Menſchen undde m Abſchaum der Nation behelfen.)

Abſhnitft Vil und IX

Uebergang von der Dreyfelderwirthſchaft zur Wech?

ſelwirthſchaft; und Wechſelwirthſchaft auf Saändboden,

(Is übergehe hier ganz, was Hr. Karbe auf den erſten Seiten dieſes Abſchnittes ſagt, und komme nur darauf zuz &, was der Wirth nach S. 226 u. f. bey dieſem Ue- bergange zu thun hat. Er beſtätigt hier, was ich im Vors