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ther ſind“ Vampyre und Blütigel 3, ſie ſaugen" den AFer und die Menſchen aus, und unter 50 wird-män ſchwer? lich einen finden; der beſſer wäre, wenn er auch, noch ſs richtig bezahlt. Um dieſe Materie gründlich abzuhandelu) und alle Vortheile und Nachtheile der Erbunterthäuigkeit, für den Unterthan ſelbſt, für den Guths-Beſißer und für ven Staat, auseinander zu ſetzen, müßte ich ein eigenes Buch ſchreiben; hier kann ich nur einzelne Gedanken und Bruchs ſtü>e liefern. Viele adliche. Guths- Beſitzer; beſonders ſolche, deren Güther reichlich und überreichlich' mit Unter- thanen' verſehen ſind, fürchten die Aufhebung der Erbun- teithänigkeit; und es iſt nicht zu läugnen, daß manche adliche Güther, bey ſchleuniger und gänzlicher Aufhebung der Erbunterthänigkeit, ob zwar aus ſehr verſchiedenen Ur- ſächen', ſehr verlieren, und in die größte Verlegenheit, wenigſtens auf einige Jahre, geräthen würden«“ Dieſes würde erſtens diejenigen Güther treffen, welche an ſich zwär hinlängliche Menſchen beſißen, aber übrigens in Ge- genden liegen, wo es im Ganzen an Menſchen fehlt. Die gänze Gegend würde ſich aus ſolchen Güthern mit Men- ſchen zä verſorgen ſuchen; und dieſen Güthern/ würde es am erſten daran fehlen, weil die Leute, wenigſtens der Veränderung wegen, und ohne weitere Urſache, als um den erſten Gebrauch von ihrer Freyheit zu machen, her? umzichen würden, Die Menſchen würden ſichvorzüglich riach beſſeren Gegenden, 3- B- nach den Niederungen zie2 Hen; dieſe aber würden bald ſo. mit Menſchen, an denen


