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men mit-ihnen treffen. 7 Gienge-. dieſes nicht an-,-ſo wäre Abſchaffung der Hofedienſte, gegen eine billige Entſchädis gung für den Herrn, immer das beſte,
So wenig ich nun im Ganzen für die Hofedienſte bin, ſo halte ich doch dafur, daß allgemeine pldizliche Abſchaf- fung derſelben manchen Wirth in große Verlegenheit, wenigſtens Für» den. erſten. Augenblick, verſetzen würde, Er.muß ſich theils mehr Geſinde, theils mehreres Ange- ſpann. halten. In Gegenden, wo nicht Ueberſluß, ſondern vielmehr Mangel-an Menſchen. iſt,„muß leßterer bey. einex ſolchen Veränderung„drückend werden, und würde ohne Vergleich hinderlicher ſeyn, als bey allgemeiner Einführung dex Stallfätterung. Am mehreſten würde es an Knechten und Mägden; auf den Vorwerken fehlen, da die Bauern vielfältig ihre Sdhne. und ihre. Töchter, anſtatt fremder Kyechte:und, Mägde, zum Hofedienſte ſchien, dieſe-aber, bey. Abſchaffung derſelben nicht. leicht ohne Zwangs- Gez ſeze würden dienen laſſen.„Die Anſchaffung ſo. vieler Ochſen- und;.Pferde„auf ſo. vielen. Aemtern und Güthern würde mit; ſehr: großen Schwierigkeiten verknüpft ſeyn, und ihre Preiſe zu einer jübermäßigen Hdhe hinauf.treiben, alſo eine/ wahre Theurung. verurſachen. Bey einer ſo.all- gemeinen. Veränderung der Dienſtverfaſſung, und des Vers hältniſſes der Bauern zu der Grundherrſchaft, dürfte aber wohl.eine-ueue. Geſindeordnung, und Lohntaxe, ſo wie ſtrengeyBeobachtung derſelben, doppelt nothwendig ſeyn,
und auch. erfolgen. 9 92


