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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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Schaarwerk!, oder gemeſſene Hofedienſie ſind, ſtehen ſich die Leute-weitbeſſer; ihr Vieh und ihr Ackergeräthe ſind beſſer im Stande. Um ſie nun. in die mdglichſt beſie Ver- faſſung zu ſeen, wäre es zu wünſchen, daß alle Bauern ihre Erbe ganz eigenthümlich oder auf Erbpacht beſäßen) und dabey beſtimmte Geld- und Naturalabgaben, ſo wie die nothwendigſten Dienſte, leiſteten. Auch eine Zeit-Ber- pachtung der Erbe auf lange Jahre würde die Bauern, bey billigen Bedingungen, ſchomin beſſeren Stand, ſeen, beydes aber der. Bevölkerung äußerſt zuträglich ſeyn« Beym Verkauf der Erbe(oder Bauerhdfe), ſo wie der Woh- nungen der übrigen Leute, würde der Guthsbeſißzer. der läſtigen Bauten überhoben ſeyn. Der. Niederſchleſiſche Guthsbeſißzer iſt beſſer daran.Die Hdfe gehdren den Bau- ern; und alle Häuſer den Leuten; er bekdmmt ſeine Zinn- ſen und beym Verkauf die Laudemiengelder, und hat mit den Bauten nichts zu thunz die Dienſte ſind beſtimmt, und die Bauern ſtehen ſich ſehr gut. Alles das geſagte macht wenig oder gar keinen Unterſchied zwiſchen der Dreyfelders oder einer andern Wirthſchäft7 außer daß es an den Orten, wo die Bauern das Feld beſtimmte Max? le, und'zu beſtimmten Zeiten a&ern müſſen,-viele'Schwie- rigkeit machen würde, wenn man von der Dreyfelderwirth- ſchaft zur Wechſelwirthſchaft übergehen wollte iüdemyſie ſich, wenn-ſie auf Contracte wohnen, nicht leichteine Ab- änderung!in ihren beſtimmten! Arbeiten gefallen laſſen.

Doch ließe ſich'in den mehreſten Fällen. wohl ein.Abkom» men

2. I=O 8. iB 828. 886: 48. 6

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