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ſie abgeſchaft, oder beybehalten werden ſollen? ſo würde ich der Meynung ſeyn, ſie beym A>erbau, und da, wo ſie ſchädlich ſeyn können, abzuſchaffen, ſie hingegen bey der Erndte, bey Führen, und zum Eineggen der Saat beyzubehalten.
Für die zu Hofe dienenden Bauern iſt der Hofedienſt, beſonders der ungemeſſene mit drey Menſchen und. dem Geſpann, äußerſt läſtig und drü>end, weil ſie dieſe Men« ſchen und das Arbeitsvieh blos dazu halten müſſen, ohne einigen Nußen für ſich davon: zu haben, als den Miſt des Arbeitsviehes. Man wird auch finden, daß dieſe Bauern gewöhnlich in armſeligen Umſtänden ſind, und ihr Vieh hdc<ſt elend iſt, auch ihr AFergeraäth ſich gewöhnlich in trauriger Verfaſſung befinder. Beſſerer oder ſchlechterer Boden macht hierbey wohl einigen, aber wenigen Unter- ſchied.: Man könnte freylich ſagen, daß die Hofedienſte ſeit undenklichen Zeiten eingeführt ſind; daß der Bauer das Land dafür genießt, und man alſo die Hofedienſte für nichts hartes halten könne,.: Dieſes iſt wahr.-,-Aber bey Einrichtung der Hofedienſte bekam das Geſinde nicht halb ſo viel Lohn; alle Artikel, die der Bauer kaufen muß, alle Arbeiten der- Handwerker waren nicht halb ſo theuer, als heutiges Tages; er konnte ſich noch einen Knecht, noch eine Magd halten, und ſein Feld beſſer beſtellen,„alſo bef- ſeres oder mehreres Getrayde bauen. Von alten. Leuten habe ich es oft ſagen gehdrt, daß in ihrer Jugend und bey ihren Eltern der Aer beſſer getragen habe, Wo Plaany»


