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und-hälbauffraßen, halb mit'den Füſſen zertraten. Bey ſolcher. Gelegenheit:muß natürlich der Wirth manches Schock: Getrayde verlieren,
Es giebt aber Wirthe, welche in die Hofedienſte ent? ſetzlich verliebt ſind. Dieſes ſind gewdhnlich die großen Gartenliebhaber und Bauluſtigen; ſie berechnen nur die Annehmlichkeit, bey ihren Lieblingsbeſchäftigungen viele Wagen und Leute zu"Dienſten zuhaben; ſie kennen aber und ahnden gar nicht den"Schaden,'den ſie durch ſchlechte Beſtellung des AFers im Felde haben. Es giebt Güther in Preußen, welche eine ſol<e Menge Hofe-Dienſte ha- Hen;' daß: der Herr nicht weiß, was er mit den Leuten an- fangen ſoll. Da bey dem ungemeſſenen Schaarwerk jeder Bauer täglich x. Knecht, x. Magd und 1. Jungen, wenn es erfordert wird, mit 2 Ochſen und 4 Pferden in die Arbeit ſchien muß; ſo habe'ich ſchon geſehen, daß vielleicht 55 :Weiber oder Mägde auf dem Hofe geſeſſen, und das Gras Zwiſchen dem Steinpflaſter mit. Meſſern herausgeſtochen Haben, um ihnen nur Arbeit öder vielmehr Beſchäftigung zu geben, und ſie nicht nach Häuſe gehen zu laſſen, wel- «<es man gegen ſeine Rechte hält." Ob nicht, wenn man es, genau unterſucht hätte, ſich wohl noh nothwendigere Arbeiten für dieſe Leute gefunden haben mdhten, mag ich nicht entſcheiden; ich bin aber ſehr geneigt, es zu glauben, Wo im Verhältniß des A>erbaues nur wenige Hofedienſte ſind, ihelfen] ſie] beynahe gar nichts', und können deſto leichter entbehrt werden,“ Wenn nun die Frage wäre, ob


