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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
Entstehung
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Ner bis" fünf Jahren eine ſtärkere Grasnarbe erhalt und beſſere-Weide liefert. Durch dieſes lange Dreeſchliegen erhält der A>er auch aus der Luft neue Kräfte, die ihn wieder geſchi&t machen, Getrayde zu tragen. Daß er beym Dreeſchliegen neue Kräfte erhält, iſt eine auf Erfah- rung gegründete, unbeſtrittene Wahrheit. Eine Be- ſtimmung der:Art, wie/ und'der Stoffe, durch welche der Aer dieſe neuen Kräfte erhält/'gehdrt nicht hieler; und dem: gemeinen, blos practiſchen Landmann iſt es gleich- gültigz=ob» Kohlenſtoff oder irgendein anderer die Frucht- barkeit. ſeinesA&ers befdrdert3"er kennt weder'den einen noch deu andern; und begnüget ſich daran,' den wohlthäti- gen Einfluß: dieſer Einwirkungen der Luft'zu genießen, oh- ne ihre Urſache zu erforſchen.)

S. 384 Die Mecklenburger Schlägewirthſchaft ſacht ven Zweck'der-Weide-in eigenött Schlägen, und gewiß mit weit glücklicherm Erfolge zubefriedigen; und der Flächen? junhalt der-eigentlichen Brache iſt um die Hälfte kleiner, als in derDreyfelderwirthſchaft> Niemand wird es wohl leugneu;1>daß-der Melenburger'in dieſer Hinſicht'ſeinen Zwe, und die Erreichung deſſelben, beſtimmter vor Augen hat, als:der Dreyfelderwirth. Daher hat auch die MeXo lenburger-Schlägewirthſchaft in ihren Grundlinien.mit der Wechſelwirthſchaft viele-Aehnlichkeit, in.ſo ferne ihr einer? ley Anzahl:von Schlägen zum Grunde liegen. Dieſe leßz» tere aber-unterſcheidet ſich vonder Schlägewirthſchaftwe- ſentlich dadurch, daß die halmtragenden Getrayde-Arten