Druckschrift 
Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen

He erwähnen, nämlich der Vertilgung des Unkrauts, und der Ruhe. des Akers. Die Erfahrung hat'gelehrt'; daß ein AFer- es nicht lange aushält', halmtragende, oder grasartige: Getraydeſorten mach einänder zu tragen. Man hat daher geglaubt, ihn von'ſelbigen ausruhen zu laſſen, ohne.zu' bedenken, daß er doch andere Gewächſedie'wir Unkraut nennen; träget.'Wennein ſolc< es, Unkvaut'tra- gendes Stück AFer aber gänzlich unbeweidet'bliebe',"ſo würde das Unkrant in Saamen-ſchießen ,/'und' ihn) noch mehr) entkräften. Da. nun.abex die: Brache zur Weide ge braucht-wirdund gebraucht werden: muß; Jo kann das Unfraut nie. in dem Brächjahre zum Saamentragen!kom= men.. Dieſes Abweiden' iſt alſo»eine"Wohlthat für den A&>er,!'indem wenigſtens in| dem Brächjahre'kein friſcher Unkrantſaamen hinein kömmt;'4 Allein'wenn'man'glaubt, daß durch einjährige Brache»das-Unfkraut vertilget werden kdnne, ſo täuſcht man- ſich. ſelbſt: denn geräde die ſchädlichſten Saamen liegen mehrere Jahre in der Erde, und werden nur dadurch, vertilgt:; daß derA>ev, dfters umgebtochen, friſcher-Saamen aus der Tiefe'an-'die Oberfläche gebracht, und das Kraut vor der» Reife; des Saamens-' es ſey durch wiederholtes'A>ern/ Abweiden oder Abmähen, mehrere Jahre Hinter einänder zeuſtört wird, Dieſe Zerſtdrung' des Uvfrauts. erreicht der'Me&- lenburgiſche/ Wirth großen /Theils.- durch ſeine- mehrere Iaghre dreeſchliegenden Weideſhläge. Er. erreicht noch eis nen Endzwe>z dieſen nämlich, daß der Aer indrey,