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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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liegen bleiben ſollte, oft gar nicht mit dem Pfluge zu zwingeu. ſeyn würde, ſo wird er im Frühjahr gewendet, im Julius oder ſchon im Junius gerühret, und ſpäterhin zur Saat zubereitet, Dieſe Art Brache, welche übrigens viele Vorzüge vor der erſteren hat, liefert natürlich wenig Weide; ſie kann, im Gegenſaß mit der erſteren, ſ<warze Brache mit Recht heißen. Die dritte Art iſt die ſoge- nannte geſdmmerte Brache. Hier gehet der Wirth noch weiter, und beſtellet einen Theil ſeiner Brache mit Rund- getrayde, behac>kten Früchten, oderer hat mit dem Sommer- getrayde Klee hinein geſäet, welchen er im Brachjahre nüz- zet. Bey dieſer Behandlung aber fällt der Endzwe> der Brache, Benußzung zur Weide, oder Gewinn an Zeit zu Bearbeitung.und Düngung dieſes A>erſtü>ks weg; es bleibt nichts als der Name Brache übrig, der aber nicht mehr paſſend iſt. Eine Wirthſchaft, wobey ein Theil der Brache mit. irgend einer Frucht regelmäßig beſtellt wird, hdrt auf, Dreyfelder-Wirthſchaft zu ſeyn, und wird, je nachdem der 4te, Zte, oder 2te. Theil: der Brache regel- mäßig Früchte träget, gewiſſermaaßen eine 12, 9, oder 6 Felderwirthſchaft, indem 3. B. wenn der dritte Theil der Brache Erbſen trägt/ 2 des ganzen Feldes Winterge- trayde, 2 Sommergetrayde, 3 Erbſen, folglich 5 Früchte tragen, nur2 brache liegen, und alle drey Jahre ein:an- derer Theil derſelben Brache geſdmmert wird. Der ganze Unterſchied zwiſchen dieſer und der regelmäßigen Wechſel- wirthſchaft iſt dieſer, daß bey der leßteren das ganze Feld