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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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Erndten, und zwar mehrentheils ohne wiederholte Dün2 gung hervorzubringen, zugleich aber auch während dies ſem Ruhejahre eine hinlängliche Weide für das Vieh al- ler Art hervorzubringen/ und dem Landwirthe Zeit zu verſchaffen, hinlänglich den Aker zu der nächſten Winter? ſaat zu bearbeiten. Man kann indeſſen drey Arten von Brache annehmen, welche aber weſentlich von einander ver- ſchieden ſind, und zwar durch die Art, wie ſie behandelt werden, und durch die Wirkung, welche dieſe verſchiedene Behandlung hervorbringt. Gewöhnlich liegt der dritte Theil des Feldes brach, und zwar von der leßten davon genommenen Sommergetrayde-Erndte bis im Junius oder Julius des nächſtfolgenden Jahres, ohne bis dähiu ge- gert zu werden, und dienet während dieſer Zeit blos zur Weide, die, je nachdem der Boden beſchaffen,'und die Witterung dem Graswuchſe günſtig oder ungünſtig iſt, beſſer oder ſchlechter, reichlicher oder ſparſamer ausfällt. Zu Ende Junii oder Anfangs July wird eine ſolche Bra- <e geftürzt, und gegen Anfang des Auguſtes zur Saat ge- akert. Dieſe Art von Brache, welche beſonders, außer auf ganz leichtem Boden, die verderblichſte iſt, könnte man, zum Unterſchiede von der folgenden Art, reine Brache nennen, An vielen Orten hat man aber die Nothwendigkeit einge- ſehen, den AFer, beſonders auf ſtrengem Boden, den Einflüſſen des Froſtes den Winter hindurch auszuſeßen. Man ſtürzt die Brache daher ſchon im Herbſte, früher oder ſpäter, Da dieſer AFer aber, wenn er bis in den Julius B 2