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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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Auch ich habe dieß Jahr dieſe Erfahrung mit einer kleinen Parthie Teltower Rüben gemacht. Dieſe waren zufällig im Herbſt 1801 in der Erde geblieben, und zeigs ten fich ſchon im erſten Frühlinge wieder. Das. ganze Stü> war mit ihrem Kraute bezogen; die Rüben waren vollkommen gut und unbeſchädigt geblieben, da wir doch bis 19 Grad Kälte hatten, und trugen eine große Menge Saamen. Eben ſo ſahe ich bey einem meiner Nachbaren im Garten Kartoffeln, welche den Winter in dex Erde geblies ben waren, weil ihn der Froſt übereilt hatte, ſo ſchön ſtehen, als wenn ſie gepflanzt worden wären, und ſie gaben eine ſehr gute Erndte, Wie viel Arbeit köunte man im Herbſte, und wie viel Sorge wegen der Aufbewahrung im Winter erſparen, wenn man es wagen dürfte, einen Theil dieſer Früchte den Winter über in der Erde ſtehen zu laſſen! Eine Reihe von-Verſuchen und Erfahrungen muß uns hierüber näher belehren. Doch müßte man nicht zu viel Kartoffeln und Räben in der Erde laſſen, um nicht bey etwan ſpätein- tretendem Frühlinge in Verlegenheit zu gerathen,. Faule Winter dürften jedoch dieſen in der Erde liegenden Früch- ten, beſonders in lehmigtem Boden, tödtlich werden, wenn ſie gleich im Sande weniger leiden würden.

ad. 11, S. 33. ſägt der Verfaſſer ſelbſt, daß dieſe Erfah- rungen und Verſuche noch nicht in dem Betriebe einer ſchon völlig eingerichteten Wechſelwirthſchaft gemacht, ſondern aus der beſtehenden Drey? und Siebenfelder-Wirthſchaft abſirahirt find, Er wüüſcht, daß forſchende und prüfende

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