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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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Wechſelwikthſchaft mit Weidegang übergehet; hat einen großen Schritt"gethan, er iſt aber gleichſam auf halbem Wege" ſtehen geblieben; wer aber Stallfütterung gleich in ſein neues Syſtem aufnimmt ,/ iſt weiter gegangen], und dem großen Ziele alles Beſtrebens, der Vollkommenheit, näher gekommen. Das Erſte wird natürlich leichter ſcheinen, und früher von einer grdßern Anzahl Wir- then unternommen werden, als das leztere, welches ſchwerer und gewagter ſcheint? allein ſollten ſichnicht. vie- le Wirthe bemühen, mit einem Schritte dahin zu gelan- gen, wohin ſie ſonſt ſpäter mit zwey Schritten gewiß kommen werden?)

S. 23. Sie(die Schlagwirthſchaft) ganz nach mei- ner Localität umzuformen ,/ war meine Abſicht, Die Zer- theilung des Feldes in 7 Schläge ſchien mir dazu am zwe>mäßigſten/ weil die Lage des A>ers ſich zu dieſer Eintheilung am beſten qualificirte, indem, mehrere-Schlä- ge anzubringen, die Localität nicht geſtattete, Die Ros tation beſtimmte-ich'auf folgende Weiſe:

rt. Miſtbrache,

2, Weißen:

3: Gerſte mit Klee,

4. Klee, zum einmaligen Hauen; und zur Hutung, - wenn'die Brache gepflügt iſt.

5, Klee zur Weide bis.Johännis-, dann gebraacht, 6, Roggen.

74 Hafer,