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der Mefklenburger Landwirth die- ſogenannte* Koppelwirth- ſchaft: an. Er bekam hierdurch:mehr Weide, und ge? brauchte: weniger Arbeiter und Zugvieh. Dieſe Wirth- ſchaft baut auf einer kleinern Fläche-mehr Getrayde,-als die.-Dreyfelderwirthſch aft ohne Wieſen ,- hebt auch zum Theil den. Mangel an Miſt und Weide, begünſtigt aber die-Bevdlkerung noch weniger,:als die leßtere.
S; 23. Ic< ſahe die Fehler beyder Wirthſchaften ein; undientſchloß mich, die Feſſeln der Dreyfelderwirtbſchaft abzuſchütteln, aber auch nicht: ſtreng die Grundſätze der Schlagwirthſchaft zu befolgen, ſondern von den ldblichen Eigenſchaften derſelben, ſehr leicht Abänderungen ihrer Ein? richtung treffen zu können, Gebrauch zu machen.
(Hier ſpricht der würdige Verfaſſer ganz aus'meiner Seele; gerade wie ihm, ging es auch mir. Nur in einem Punkte weichen wir beyde in unſern Grundbegriffen von dieſer-verbeſſerten Wirthſchaft von einander ab, Hr. Kar- be nämlich«nimmt nicht die Stallfütterung, als mit der Wechſelwirthſchaft nothwendig verbunden, an? er zeigt uns nur erſtere als eine wahrſcheinliche, ſegensvolle Fol- ge der letztern, und hat hierin vollkommen Recht. Allein ich: glaube, daß ich auch nicht irre, wenn ich die Stallfüt- terung als Grundlage und erſtes Erforderniß einer volls kommnen- Wechſelwirthſchaft anſehe. halte-ich beſonders für Orte geeignet, denen es an Wieſen und an hinlänglicher. Weide fehlet, um ſo viel Vieh reiche lic zu ernähren, als gebraucht wird, um genugſameit


