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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
Entstehung
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Daher lehret e3die Erfahrung, daß er gewiß mißräth, wenn man ihn nach drey Jahren wieder auf dieſen AFer bringen wollte... Unter dieſen für. den. Getraydebau nachtheiligen Umſtänden ſind viele von. dieſerx- Methode zurü& zur leeren Brache gekommen,weil ſie. eingeſehen haben, daß. der Klee, auf dieſe Art gebaut, wohl nie ganz; die Stelle der Brache vertreten kann. Ue berfluß an. Wieſen läßt ſich jedoch alles möglich machen allein wenige haben ſie im Ueberfluß.

Weberfluß anWieſen iſt überdem- ein ſehr relativer Begrif. Ein. Wirth, der gewohnt iſt, ſein Vieh reichlich und gut den Winter über zu füttern, würde das gewiß Mangel nennen; was, ein an die wahre, aber leider ſehr häufige Hungerfütterung, wobey es. nur allein auf die bloße Erhaltung. des Lebens ankömmt, gewohnter Wirth für Ueberfluß hält.. Eine große Menge Wirthe erſchrit gewiß überdie einer. Kuh, in der-2ten, Auflage-von Ber- gens Anleitung zur. Veibeſſerung der Viehzucht S4 599 beſtimmte Futtermenge, und hält. es. für ebenſo unmdg- Lich, daß. eine Kuh die Menge. Futter. verzehren könne,<als daß ſie für eine irgend beträchtliche Menge Vieh<herbey- zuſchaffen.mdglich. ſey.+ Dieſe. Wirthe kennen. äber kein Frieſiſches oder ähnliches-Vieh/,- und haben nie regelmaßis gen Futterbau, am wenigſten im-Großen:verſucht.)

S. 16+ Um dem Mangel an; Weide zu entgehen), und zugleich den Mangel an Miſteinigermaaßen zuvzerſeßen, vdex doch wenigſtens nicht. ſo drüfend: zu empfinden, nahm