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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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dem Aer leihen ſollen;-oder-ſie' düngen einen kleinen Theil des Feldes-alle 3 Jahre, und laſſen das übrige Land dar? ben; oder ſie düngen regelmäßig alle 6, 9, 12 bis 15'Jah- re, und glauben durch dftere Ruhe die Fruchtbarkeit des Feldes'zu vermehren.

S. 13. Jeder ſich ſelbſt überlaſſenen Dreyfelderwirth- ſchaft mangelt es faſt gänzlich an grüner Fütterung und Sommerweide, ſelbſtin den beſten Jahren; wenn bey gu- ter Wirthſchaft das Feld.oftgea>ert wird. Der Vichſrand kann bey einer ſolchen'Wirthſchaft'nur in Menge und- te gering und unzulänglich ſeyn; weun'man nicht Neben? triften hat.

S. 15, Einige ſuchen die|Mängel- dadurch" zu heben, daß ſie Klee- und Brachfrüchte indie'Dreyfelder-Brache bringen , und dadurch mehr Futter zu gewiunen ſuchen, Ueber dieſe Wirthſchaft' mag ich:im: Allgemeinen nichts) ſa- gen, weil ſie meiſtens noch verderblicher iſt,als die mit ſchwärzer Brache. Der Klee wird in die zweite Tracht ges ſäet und' geräth ſelten; undſeltner noch'geräth das Ge- trayde, welches in ſeine verwilderte Stoppel geſäet wird. Düngung verſchafter wenig, weil er in der zweyten Tracht nicht: Kräfte genug fand, um eigentlich eine gute Erndte zu'geben<.--Winterkorn nachher geſaet),'machte»ſeine bal- dige Uma>erung-nothwendig. Da der Boden:durch zwey Getrayde-Trachten verwildert war, und alſo einer reinen Brache bedurfte z ſo wird der Klee unrein, und hinterläßt das.-Land+ in Feiner: für die Vegetation günſtigen Lage,