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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
Entstehung
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Abſchnitt kv Begtiff und Endzwe der engliſchen Wechſel? wirthſchaft.

Seite 9. OD: engliſche Wechſelwirthſchaft iſt dasjenige AFerſyſtem, welches durch das möglichſt beſte Verhältniß zwiſchen künſtlichem Futterbäuund Geträydebäu, und durchdie'möglichſt vollkommenſte AFercultuk, die der Lo- calität mvglich grdßte'Production abzugewinnen ſucht. (Je mehr ein AFerſyſtem der Localität angemeßen iſt und.derſelben'ängepaßt werden känn, deſto vollkommner kann man es nennen?" Kein Syſtem aber'kann jeder-Gegend, jeder Läge, jeder'Art des Bodens mehr angepaßt werden keines leidet mehrere und'verſchiedenere Modificationen; als dieſes vielfeldrige; Fehdrig angewendet, muß es alſo das vollkoms menſte ſeyn.'Es kann der Verbreitung dieſes'Syſtems nichts im'Wege ſtehen, als Vorurtheile; welche jeder Neurung, ſie ſey'Fut/'ſo'nuzbäar 7'ſo' nothwendig ſie wolle entgegen ſindy und"äFuf dieſe Vorurtheile' gegründete Bevenklichkeiten. Dieſs Vowuttheile können nur näch und näch durch glück? liche"Beyſpiele"beſiegt /' und dädurc<h die Bedenklichkeiten gehoben'werden. Oertliche Hinderniſſe fdrnen'nur'einzel- nen Gegenden oder einzelnen Wirthen im" Wege ſtehen, und den Uebergang zu dieſem" Syſteme ganz verbieten. Zu dieſen'drtlichen Hinderniſſen' gehören vorzüglich die Hu- tungs- und-Trift- Gerechtigkeiten, die Zehendpflicht,/ und die gemeſſenen Hands" und' Spayndienſte.der Unterthanen,

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