Dritter Abſchnitt. Vom Körpermaaße, 25
hen, wird aber nicht die großte Genauigkeit erfordert, ſo vergleichen ſich
5I rhein!l. ddc Kubikfus mit 46 pariſer, und 97 rheinl. ddc Kubikfuß mit 3 Kubikmeter.
Ganz genau iſt I Kubikmeter= 29, 202639827820x399x2Ppar. Kubikfuß,
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Obgleich das rheinl. Kubikmaaß bei allen andern üblichen Körpermeſſungen, die bei uns vorfommen, zum Grunde liegt, ſo bedient man ſich dennoch ſowohl bei dem Getreide als auch bei mehrern andern Vrodukten des berliniſhen ScheFels. Dieſer Scheffel iſt das allge- meine Getreidemaaß in den Königlichen Staaten. Schon in der Verordnung vom 2. April 1698 wird feſtgeſetzt, daß in den hieſigen Reſidenzen einerlei Scheffel gebraucht werden ſoll; in den Cdikten vom 16. Januar und 16, Juni 1713.(ſ. 9. 10.) wird dieſe Verordnung aber ſchon dahin ausgedehnt, daß in der ganzen Mark der berliniſche Scheffel eingeführt werden ſoll. Von noch allgemeinerem Umfange iſt das
Reglement voti 5. Mai 1722, wie es mit den Probe-
auch andern in den Königl. Landen gebräuchlichen Scheffeln,
und mit Eichung derſelben, auch wenn Streitigkeit wegen
des Scheffelmgaßes vorkommt, gehalten werden ſot. Der|. 2. dieſes Reglements befiehlt ausdrüclich:„ daß an die Hauptſtädte jeder Provinz ein' kupferner Scheffel berliniſchen Lraaßes geſandt und aus der Stadt-Cämz merei bezahlt werden ſoll, welcher Scheffel mit dem auf dem Rathhauſe in Berlin vorhandenen Haupt- Probe Scheffel de Anno 1682 richtig überein kommet.“
Um nun die Größe des berliniſchen Scheffels genau angeben zu können, ſo kam es darauf an, den im ange= führten Reglement erwähnten Haupt= Probe= Scheffel vom Jahre 1682 aufzufinden. Allein weder auf, dem ber- liniſchen'Rathhquſe, noch an einem andern Orte, wo derſelbe vermuthet werden konnte, hat ſich gegenwärtig ein dergleichen Scheffel aufgefunden. Der jeßt auf dem berliniſchen Rathhauſe befindliche Normal- Scheffel, nach welchem die Grdße aller übrigen Scheffel beſtimmt wird,
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