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12 Erſter Abſchnitt.„Vom Längenmaaße.
Lnien, alſo 2 Linien weniger halten; nach dem unten an- geführten Patent vom 13. Sept, 1772, wird ihre Größe
ſogar nur auf 2553 rheinl. Zolle angegeben, Weil aber-
ſämmtliche Ellen für die Preuß. Staaten nach der Probe- Elle in der hieſigen Kömmerei- Stube verfertiget werden, ſo iſt die zuerſt angegebene Länge von 25, 53 rheinl. ddc Zoll, als die wahre Größe derſelben anzunehmen.
Die Unterabtheilungen der Elle beſtehen gewöhnlich nur in halben, viertel, achtel und ſechszehntheil Cllen.
Ueber die Einführung der berliniſchen Elle hat man nachſtehende Churfürſiliche und Königliche Verordnungen:
Patent vom 13. März 1693; das Gewicht, Maaß, Ellen und Gefäß richtig zu haben, und wie es zu zeichnen.
Edikt vom 16. Januar'1713;3 daß in der ganzen Chur- mark eine Gleichheit im Maaße, Scheffel, Elle und dem Gewicht eingeführt, und das berliniſche Maaß zum Grunde gelegt werden ſoll.
Edikr vom 16. Juny 1713; das berliniſche Maaß, Scheffel, Ellen und Gewichte in der ganzen Mark zu introduciren, und daß dem Verkäufer frei ſtehet, den Scheffel ſelbſt zu ſtreichen.
Patent vom 13. September 17723 daß bei ſcharfer
Strafe in Preußen unter keinerlei Präterxt mehr, auch
nicht zum ſogenannten Nachweiſen, ferner das vor-
malige kleine Maaß und Gewicht, ſondern durchge- hends berliniſche Elle, Maaß und Gewicht, von der geſeßten Zeit an gebraucht werden ſolle,
G:4 424;
Die Vergleichung der berliniſchen Clle mit einigen andern, weiche am meiſten vorkommen, kann nach der folgenden Zuſammenſtellung geſchehen, wo die Große einer jeden Elle in pariſer Linien angegeben iſt.
Vergleichung einiger der vorzüglichſten Ellen. Pariſer Linien. u Suzan 4 Amſterdam. 84... 5047.8..305, 39 7'e/NIeiBEr. pus Anfpa?+=++++ 272,9 KruüſeCont. 1,T.p.423. 276,0 VVegaTaf. 2. B. p.345-


