IV Vorrede,
aus den beſten Quellen zu ſchöpfen, ſo ſchwer auch zuweilen die Wahl derſelben geweſen iſt.
Gegenwärtig ſind zwar bei uns allgemein, etwa Schleſien und Südpreußen ausgenommen,, die ber- linijchen Maaße und Gewichte eingeführt, und da- her fönnen auch nur. dieſe vorzüglich in Erwägung gezogen werden;-weil aber die vormals gebräuchli- <en gewiſſe Beziehungen auf die jekigen haben, ſo ſind ſoiche an ihrem Orte beiläufig angeführt.
Da die richtige Beſtimmung des Maaßes und Gewichts vorzüglich für den Baumeiſter von großem Nußzen iſt, ſo iſt beſonders für dieſen noch die ſechste Tafel beigefügt worden, welche das Gewicht ver- ſchiedener beim Bauweſen vorkommender Körper enthält.
Eine Münzvergleichung hätte zwar noh leicht angehangen werden können, ſie wird aber um ſo mehr entbehrlich ſeyn, da des Herrn Prof. Fiſcher ſchäßbare Tabellen zur Vergleichung der vornehm- ſten Münzen in Europa,( Berlin 1737, bei Fr. Maurer) bekannt genug ſind,
Berichtigungen, wodurch die hier aufgeſtellten Vergleichungen noch näher beſtimmt werden, oder Zuſäke und Erweiterungen in Bezug auf die vormals gebräuchlichen Maaße und Gewichte, werden dem
Berfaſſer um ſo mehr willkommen ſeyn, da es hier,
vorzüglich auf Ausmittelung der Wahrheit ankömmtz
und wenn dabei beſonders die Freunde“ des Vater-
landes intereſſirt ſind, ſo, glaubt er an dieſe keine
Fehlbitte zu thun, wenn er ſie um Beiträge über
die Geſchichte unſerer Maaße und Gewichte erſucht, Berlin, im Jänner 1798,
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