Druckschrift 
Anwendung der englischen Landwirthschaft auf die deutsche und Vergleichung beider mit einander nach des ... Leib-Arztes Thaers Einleitung in die englische Landwirthschaft / von Lüder Hermann Hans von Engel
Entstehung
Seite
12
Einzelbild herunterladen

I2

von meinem Erdreiche einer Menge Menſchen Arbeit uns W! Brod geben. Dieſe beiden Grundſäße zu vereinigen, fein würde ſchwer ſeyn, und doch zieht der Mecklenburger gad den größten Nuten aus ſeinem Gute mit wenigen Men? jem) ſchen. Wie nun der eine Schriftſteller den Landwirth Jou, beurtheilt, der andere dem Staat recht giebt, ſo läſſet| yt Diel) fich) von beyden ſehr viel gutes und ſehr viel nachthei- bejzuttah liges ſagen, ohne der Wahrheit zu nahe zu treten. Dieſes zu jäh! wäre alſo der wahre Geſichtspunkt, aus welchen man zwängen die Wirthſc<haften beurtheilen muß, und Fehler ſind ſel- 15 0 ten Fehler, wenn man ſie nach den Umſtänden beurtheilet.| Biehl) 1 SIEREN NTI IEN gm dit Zweites Kapitel| Vergleichung der engliſchen Verfaſſung IM" der Landwirthſc<aft mit der; deutſchen. Wegs mögen| Die mehrſten Ländereibeſikungen ſind. in England tan De - Weit läuftige Diſtricte, die einem groſen Manne gehö-| jb xen, die aber in verſchiedenen kleinen Meierhöfen nach| Diſe fe Sächſiſchen Morgen zu 150 bis 609 Morgen groß| feind; find. Dieſe ſind verpachtet und man kann von denen| wfirden Pächtern ſagen, daß ſie beinahe ſelbſt Herren ſind, weil 0m ſie der Herx ohne erhebliche Urſachen nicht gehen Ila Heißen darf; ja in verſchiedenen Diſtricten wird eine Geſe) ſolche Pachtung von einer Familie ſchon ſeit Jahrhun- Why

derten beſeſſen, Airy ;"96

6; Die