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Anwendung der englischen Landwirthschaft auf die deutsche und Vergleichung beider mit einander nach des ... Leib-Arztes Thaers Einleitung in die englische Landwirthschaft / von Lüder Hermann Hans von Engel
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TO Flachs, fieben bis achke Korn, vom Hafer 12, 15 bis| yt) 20 Scheffel von denen Erdäpfeln, armſtarke Steunfe 1,09 mit feſten Köpfen vom Kraute, und 3 bis 4 pfündige Gf Rüben liefert. Ich möchte gerne ergränden, woran es'. WBbiſa liegt, daß mein Syſtem gegen das von mir ſo gering ge- Wim achtete meines Nachbarn nicht einſchlagen wil. Wäre| 3% ich der Sache völlig auf den Grund gefoumen, ſo hät-/ veil te ich längſt mich von meinem Wahn bekehrt. Ich ha- vb be immer noch geglaubt,daß ich Fehler gemacht. Ich 10:00 habe immer noch gebeſſert, allen Schaden und Spott denGyt mit Geduld ertragen, aber anſtatt daß es beſſer werden| difür.d ſollte, wird es immer ſchlechter. Das Erdreich iſt ei-| ll nem fetten Gartenlande gleich, wo man fleiſig jäten| Im muß, um das Unkraut zu vertilgen. Da hilft nicht ableſen| öf und eggen hinlänglih. Nichts als Graswuchs kann| Jud dieſem Uebel abhelfen, und doch erwarte ich von meinem| vie mit ſo vieler Klugheit angelegten Syſtem noch die Früch-| miha te, die ic) mir bey deſſen Bildung verſprochen. Was ſoll| 2 ich alſo zu Vorſchlägen ſagen, wenn man meinen Nach«-| ußgehe bar, der ſich wohl befindet, die meinem Syſtem ähnli-| fügt 19 <hen aufdringen will.| Dieſes aufrichtige Bekenntniß meiner Schwachheit| vi mit kann alſo den Tadel aller Syſtemen völlig rechtfertigen),| Pfitey ſie mögen herrühren, woher ſie wollen. Eine genaue| Kny RKenntniß des Locale verbunden mit einer nicht ober» winn flächlichen Kenntniß aller guten Wirthſchafts Methoden Medal kann einem denkenden Mann die beſte Anleitung geben, an Gel) ſeine Wirthſchaft vortheilhaft einzurichten, Beyuxthei- Wdh

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