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reinigt werden, Dieſes geſchiehet oft durch den hineinfallenden Staub, und durch kleine Thei» le von Heu und Strohhalmen, welche ſich darin feſtſetzen, in ſo hohem Grade,*) daß ohnerach-
Abbildung ijt in mehreren Schriften aufgenom- men worden. Eine ſehr wohlfeile Art Raufen iſt folgende. Zwey Leitern werden in einen gemeinſchaftlichen Baum unter einem Winkel von ohngefähr 60 Graden mit einander verbuu- den, und mit der offnen Seite an die Wand ge- hHenft; die untere Leiter ruhet auf der Krippe, welche allen Heuſagmen aufnimmt, und hat mit dieſer gleiche Breite. Die obere Seite der Rau- fe liegt ſchräge gegen die Wand, ſo daß nichts auf die Schaafe fallen kann. Wenn ſie Futter in den Krippen erhalten, ſo wird die Raufe ſs hoch als nöthig aufgehenkt, damit die Schaafe darunter bequem zur Krippe kommen fönnen. I< habe ſol<e NRaufen in E>xersdorf geſehen und nachgeahmt.
A. d. U.
6) Dieſes iſt leider nur zu oft der Fall, und die ſogenannten Futterhälſe findet man da am häu- figſten, wo Häc>kſel, beſonders von Haferſiroh, ge- füttert wird, Dieſer hängt ſich vorzüglich in die


