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tet einer wiederholten Wäſche und aller damit unternommenen mühevollen Arbeit, die Wolle gar nicht ganz davon zu reinigen iſt. Cs iſt bes kannt, daß die Schagfe, indem ſie das Futter,
welches ſich in die Wolle ſeßt, herausfuchen, Woll-
ud mit verſchluFen; dieſes iſt ihnen allezeit ſchädlich, oft ſogar tddtlim 7), Wenn endlich
Wolle, beſonders bey feinwolligem Vieh. Bis jeßo habe ich dieſem Uebel noch nicht abhelfen können, ohne vom Hä>ſelfutter abzugehen, wel» <hes ſo viel Stroh erſpart. A.d. UU.
7) Es bilden ſich aus dieſer verſ<hlu&ten Wolle, in den Magen der Lämmer oder Schaafe Ee Kugeln, welche ganz hart werden, und den Thie? ren tödtlich ſind, da ſie ſolche uicht verdauen Fönnen, und ſie zu groß werden, um dur< den natürlichen Weg abzugehen. Die Lämmer ver: ſchlu>en viel Wolle beym Saugen. Wenn die Schaafe Steinſalz im Stalle hängen haben, ſo hängt ſich davon im Vorbeygehen etwas an die
Zolle, und macht, daß ſich die Schaafe au unterz einander le>en; dieſes iſt das einzige Uebel beym Aufhängen des Salzes. Man findet dieſe Woll» kugeln in den mehreſten Schriften über die


