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Raufen, ſondern den Vorzug, daß ſie einfach und wohlfeil iſt. Man ſiellt nemlich zwey Raufen gewdhnlicher Art, oder eine Art Leitern, einen oder anderthalb Fuß von einander, ſenkz recht, einander gegenüber auf den Boden, und befeſtigt ſie oben und unten an beiden Enden, ſo daß ſie nict weichen können. Die Sproßen müſſen ſo nahe an einander ſtehen, daß die Schaa- fe die Köpfe nicht durchſteen können, Da die beiden Seiten ſenkrecht ſtehen, ſo kann denen Schaaſfen nichts auf die Hälſe und Schultern fallen, wie es bey denen gewöhnlichen Naufen
geſchichet;*) und die Wolle kann nicht verun-
5) Wer die hier erwähnte Art von Raufen kennen lernen will, welche noc< andere Vorzüge haben, findet die von mir gegebene Beſchreibung im 13ten Abſchnitt der aus dem Engliſchen überſez- ten Schrift: Traite des constructions rurales an X, pag. 237. QQbhandlung über die ländliche Bauart.) 5.
A. d. V
*) Auch in meinem Verſuch über die Shaafzucht
in Preußen, findet man eine ähnliche Art Rau-
fen wit Krippen verbunden abgebildet; dieſe


