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Hafer- und Erbſenſtroh, auc mit Hopfenran- ken, und Blättern gefüttert. Jedes Schaaf er- hält zwey Pfund Heu, und eine Zugabe von Stroh oder Blättern, welche leztere beide zuweilen mit Brandeweinſpühlicht oder Bragen angefeuch- tet werden, Zuweilen giebt man ihnen aud) et» was Hafer, oder ausgeharfres Getreide,*)
Das Laub, welches man am häufigſten für die Schaafe ſammelt, iſt das von Birken, Eſchen, Erlen, Cſpen, Ulmen oder Rüſiern, Cichen U, ſ- w. Man hat bemerkt, daß Blätter, in Xleinen Portionen gegeben, eine geſunde Nah- rung für die Schaafe ſind, daß ſie aber in zu großer Menge und zu oft genoßen, ihrer Ge- ſundheit ſchädlic), auch der Wolle nachtheilig werden.
I< will hier eine Art Raufen, wie man ſie in einigen Gegenden von Schweden macht, ſchil- dern; ſie hat nicht die Fehler der gewdhnlichen
4) Dieſes ausgeharfte Getreide kann aber leicht Unfrautſaamen enthalten, die den Schagfen nachz 4heilig und ungeſund ſind,
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