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Die Lehre vom Dünger oder gründliche Anleitung zur Production, richtigen Behandlung und zweckmäßigen Anwendung der verschiedenen Düngerarten auf den productiven Boden / von Friedrich Schmalz
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Düngerproductionsberechnungs 35 (259)

Wenn wir nun die Nahrhaftigkeit der flüſſigen und ſaftigen Fütterung nach ihrer Wirkung auf Fleiſchanſaß, Mil<- und Wolle erzeugung u. ſ. w. ausgemittelt haben, ſo kann ſie, nach Obigem zucurtheilen, nicht bey der Ausmittelung der Miſtproduction zum Grunde gelegt werden z und es hat ſich auch in der Erfahrung beſtätigt, daß von-einer flüſſigen Fütterung>welche neben Heu gegeben, nicht die Menge Miſt gewonnen wurde, welche manz nach der Milchergiebigkeit verechnet, bätte erlangen ſollen.

5. 65, Es ſcheint daher ein richtigeres Verfahren Was däbey in zu ſeyn, wenn man von ſehr ſaftigem und flüſſigem Fut: AWitHing zu ter nur die trockne Maſſe deſſelben bey Berechnung, der eb Miſtproduction berücſichtiget: es

9. 66, Zu" dieſem Zwe theile ich hier mit, was Cramuige von ich durch Verſuche ausmittelte:+ erſuchen. 100 Pfund Roggenbranntweinſpülig Nen Pfund

10== 7 Biexträbern: 7% 64.2108 5.25 j trodiie 100= ſächſiſche Kohlrüben.= 14,6= Subs 100=< Strünte vom Strunkkohl<= 15,41=< ſtal 100-=- Blätter von dieſem Kohl= 45,6 LONZ| 100 Kartoffeln. 5

= 6 E00 2 1167 META.--

6. 67. Man kann als. Mittelſaß annehmen, daß fich Verhältnig das Futter- und Streuſtroh zum verfütterten Heu oder des Futters andern auf Heu reducirten Futter verhalte, wie 2 zu 1, 31 Streu, wenn gleich bey einer kräftigen Fütterung das umgekehrte Ber» hältniß Statt finden kann. Für letztern Fall, wenn nämlich mehr (nach dem Gewicht und Nahrhaftigkeit berechnet) verfüttert, als eingeſtreut wird, iſt es in der Regel nöthig, daß der Miſt oft, vielleicht einen Tag, um. den andern, aus den Ställen gofchafft werden muß, weil-außerdem die Thiere zu ſehr im Kothe, ſtehen würden z dann. fault der. Miſt. nicht ſo weit zuſammen,-als der; welcher bey mehrerer Stxeu lange im Stalle liegen bleibt; und darum wird. doch. wenigſtens eben dieſelbe Quantität Miſt, von der verfütterten und e:ngeſtreueten Maſſe, erſteres nach der Nahrs haftigkeit und troFnen Subſtanz angenommen, als' wenn meh reres Stroh: untergeſtreut worden wäre,;

9. 68, Eine mittelmäßig genährte'Kuh, die täglich IJäyrtiche, Ere 10 Pfund Heu vder, anderes auf Heu reducirtes Futter zeugung des und dabey noch 20 Pfund Futter- und. Streuſtroh im- Düngerzs« Durchſchnitt erhält, giebt jähr<=- wenn alles mit 2,3 multie plicirt wird=- 25185 Pfund oder etwasÜber 12x Fuder Miſt. Eine ſtärker gefütterte giebt über 16 Fuder Miſt.

Es erhielten bey mir 47 Stüc Rindvieh, worunter 33 Milch: fühe waren, in einem Jahre:% 1082993 Pfund-Spülig, hat tro&ne Subſtanz 87722 Pfund,

20348=

13.7488--= Bierträbern- haben: 25 5-4

779740= grünen Klee auf Heu reducirt« 455948.-<- 467533.-==;Kraut--und Nübenblätter-" 4. 55843= 30162+4 NUubent:, U. Verg rein 1140.0:5.4 9%: 086586 aue 74013-- Kleeheu, Grummt und Ueberkeht 74013-- 65182-- Kobhlſtrünke, reducirt auf Heu, 16298-- 390920."==>..05 SpreW8 44 Dok1675e 44:44-46 440%3 B663) 1%

435403 Pfund, Hierzu Futter- und Streuſtrob..., 1483876 ae Summa 584279 Pfund,

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