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288.. Schafzucht.
-(560)| ſtens großen Nauta erfodernden Bahren,„In randen Stallungen| Ein ſind hingegen nachgehend beſchriebene runde Bahren ſehr zweck-| iin ver! mäßig und Raum erxſpärend 3„ſolche. ſind cirkelrund, meiſtens 3-- 4 Schuh im Diameter, und ruhen auf einem 1 Schuh.ho-; "hen drey oder vierfüßigen Geſtelle. In der Mitte iſt ein hohex 1.03 Sattel, welcher wegen ſeiner Form oben ſpit zuſammenläuft,| gelegent Zwiſchen dem Sattel und dem äußerſten Ende des Cirkels ſind| Weide! 3 Schuh hohe Stäbe in einer ſolchen Entfernung unten einge- jviduen| ſchoben und oben mit Wieden zuſammen verbunden, daß wie./ aus'm Schafe, wie bey andert Bahren, mit dem Maule bequem bins| thellize einreichen und das Futter herauefreſſen können.. Wenn dergleis| zu folg <en Bahren mit Rauhfutter ganz gefüllt ſind, ſo ſenkt ſim.=| rena wegen der oben ſpitz zulaufenden Sattel-- das obere. Futter 1“|gelomm immer in dem nämlichen BVerbältniß nach unten, als ſelbiges| aufdie nach dem Augsfreſſen vermindert wird, ſo,. daß. auch. jeder| vielen€ Halm'von, den freſſenben Schafen, erreicht und verzehrt werden unfehlba kann... Giebt man dieſen runden Bahren gm Boden eine.etwäa GBortheil 2-- 3 Zoll hohe Leiſte, ſo können auch recht beguem Körner und Und bez! Erdäpfel daraus gefüttert werden. Ein Hauptvorzug dieſer run- leiſten: den Babren. beſteht aber auch darin, daß die Schafe, indem ſie[der Somm mit dem Maule aus ſelbigen freſſen, und init den Köpfen gegen| dem, d, den Bahren gerichtet ſind, mit ihrem übrigen, Körper einen er»| bey den; weiterten Cixrkel beſchreiben, und ſich beym Freſſen und den| der 6! Drängen zu"den Bahren,, die Wolle weder reiben no beſchä- feinen 11 digen können,| ; Ein geräumiger Vorhof|
6. 348, iſt ein weſentliches Erforderniß bey einer Schäferey.
Dieſer ſoll aber ſehr troFXen und etwas abhängig gelegen ſeyn, damit ſich keine Feuchtigkeit darin aufhalten kann, h, 3; Der Vorhof dient-zu verſchiedenen Zweken: Eommene 1) Zu einem ſichern“ Aufentbältsort der Schafe während dem rühläm Füttern, Einſtreuen. der Stallungen, oder andern Statt ha:*" verd - benden Geſchäften.? 17 aue 2) Im Sommer, während der wärmſien. Jahreszeit und den aß fich| ſchwülen Nächten/ zu einem zeſunden Nachtlager. für die Böttern, Schafe, wodurch ſie den in dieſer Jahreszeit beſchwerlichen Verla Stalldunſt= der ſehr nachtheilig auf ihre Geſundheit eins in unſer wirkt=- entzogen werden, än) die 5 3) Bey der Lammzeit in dem geräumigen Vorhof die Lämmer-"1.08 ſäugen. zu laſſen, wo die Mütter. hierzu mehr Raum und Ich Ge die Schäfer beſſere Gelegenheit haben, nübliche Beobachtun- Daz Y
Gen beym Säugen u. ſ. w. zu machen.:
4) Desgleichen bey der Sprungzeit, um Über einzelne Heer- 0, “ genauere Beobachtungen anſtellen zu kön«- IND uen, und zu vielen andern Zwecken; obwohl bey complett Übrig 114 eingerichteten Schöfereyen zu dieſem Behuf IEE 205" Sprunggärten Oringyi 6. 349. eingerichtet ſind, welche den Zwe haben, einzelne Chas der kleine Abtheilungen oder Claſſen von zu belegenden Mutterſcha- 238 eine fen aufzunehmen, wo ihnen die für ſelbige beſtimmte Sprungwid= gen VWidd der zugetheilt und nach Zwe und Plan, unter genauerer Auf:- ficht, gewechſelt werden. MEIER 8 [7[NI


