12. Abſ<n, JInnere Einrichtung der Schafſtälle, 28/
>(559) "dl..„ Armer Die innere Einrichtung der Schafſtälle SE aan ume 6. 347, hängt meiſtens von den Verhältniſſen ab, in wel- Tnmagß<en ſich die Schäfereygebäude befinden. Werden in ſolchen meh "Ayiwn rere Abtheilungen von Schafen unterhalten, ſo ſind ſie gewöhn= =||-|- lich ſeparirt, und mit Hürden.(einer Art dreybäumiger engges 15 30 ſpreißelter, 2x bis 3 Schuh hoher Leitern) getrennt, Derley Hür- Z den müſſen daher jederzeit, bey. einer wohlorganiſirten Schäfe- 2 rey in hinlänglicher Menge vorhanden ſeynz denn ſie ſind, nebſt : einer verhältnißmäßigen Anzahl Kauthürteln.(womit die kleinen Ol 09) 1) Nothſtälle für die abgelammten Schafe und ihre Lämmer gemacht S1231 46 werden) und zwe>mäßigen Bahren vder Raufen zur Fütterung O voy.. RENDEL ein Hauptbeſtandtheil der innern Schafereyein- richtung. 12420; Mon bat verſchiedene Arten von Bahren erfunden, welche Z| 400 mehr vder weniger koſtſpielig und in ihrer Anwendung zweckmä- 74 1,8 ßig ſind. Die Art der Fütterung und ihre Beſtandtheile, haben einen weſentlichen Einfluß darauf, zu welcher Saitung Bahren man ſich zu beſtimmen hat; indem ſelbige bey HäFſel-, Erdäpfel: vder Körnerfüiterung anders conſtruirt ſeyn müſſen, als es bey % bloßer Raupfütterung, für Heu und Stroh, nötdig iſt, In leg: DD 1.2.00 terem Falle jind wohl die in B. Petris-- Ganzes der Schäfzucht, beſchriebenen Bahren die einfachſten, zwermäßigſten und unkoß- ſpieligſten. Da ſie bloß aus vier, mittelſt Schwingen an einan- 0Q 14 1 der befeſtigten Bäumen, in der Form beſtehen, und der Bo- p 8.40 den mittelſt zwey Bretern gleichſam einen Sattel bildet, wodurch /8 8,40 jederzeit auch das kleinſte Futter na) und nad) gegen vorne OD 100 herabſinkt und von den Schafen berausgenommen werden kann. E17|= Will man aber kurzes Futter z. B. Erdäpfel mit Häckſel u. ſ. w. =!7ädm den Schafen füttern, ſo braucht man dieſe bewegliche Sattel | jm nur umzuſtürzen, daß nämlich der obere Theil deſſelben nach'un:: (---- ten gerichtet wird., wodurch der bequemſte Grund zu dieſem
Zwede vörhanden iſt; und da dieſe Bahren, wegen ihrer Con= ſtruction kein: Futter auf den Rücken der Schafe herabfahlen laſz ſen, wodurch alſo keine Wolle verunreinigt werden kann, ſo laſ- ſen ſie nichts zu wünſchen übrig; um ſo mehr, wenn man ſolche
KIES (< 2 B >. 1=
SN y0 an Ketten mit Haken auf eine zweckmäßige Höhe aufhängt, wov- | durch zugleich ſehr viel Raum in den Stallungen gewonnen
wird; indem die Pläte, wo ſolche hängen, nah dem Abfreſſen, S|) 30 l'9 auch von den Schafen zum Liegen benußt werden können. Im =h 93 Sommer, nämlich in der Jahres8zeit, wo nicht gefüttert werden 260) 50 darf, werden. ſolche ganz in die Höhe, an der Decke des GStal- 4/08 les aufgehängt, wo ſie bequem und gut verwahrt ſind, ohne 1120055 anderwärts durch das beſchwerliche Hin-“ und Hertragen einen
Raum einzunehmen;= in den Stallungen nicht irren, und doch zum jedesmaligen Gebrauch, augenbliklich in Bereitſchaft vorhanden ſind. Im Falle man Körnerhä>ſel oder Erdäpfel SIE füttern wollte, ſo leiſten, in Ermangelung dieſer ſehr zwe>mä- j 6 ßigen Bahren, Gründe oder Krippen, welche von drey Bretern zuſammengeſchlagen und in einer verhältnißmäßigen Entfernung, vben mit einer ſtarken Latte verſehen ſind(damit keine Schafe hineinſpringen und das Futter verunreinigen können) vollkom: men gute Dienſte, und erſeten hinreichend, die von Vielen ein- ( geführten koſtſpieligen, complicirten, vielen Reparaturen und mei»
wem ES ra ZEI<€


