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Die Wartung, Pflege und Zucht der Schafe, oder vollständiger Unterricht über alles, was auf die Naturgeschichte, Alter, Rassen, Kunstzucht und Benutzung der Schafe, nebst Kenntniß ihrer Wolle, Bezug hat : In zwölf Monatsabschnitten mitgetheilt ; Mit einer Kupfertafel / von Bernhard Petri ...
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Schafzu<hk.

(544) füßen hauen und an den Wänden reiben3z ob ſie nach dem Freſ: ſen behaglich wiederkauen 3; ob ſie ſanft vder'mit weit aufgeſperr: ten Naſenlöchern, oder mit einer ſtark ſichtbären Bewegung der Hungergrube und des Bauches geſchwind oder langſam athmenz ob. fein verdächtiges Huſten ſich äußere; ov der Huſten lo>er vder tro>en, leicht oder beſchwerlich, von einem oder keinem Auswurf aus der Naſe begleitet ſey, nicht widrig ſtinke u. ſ. w. 3 ob, wenn man bey einem verdächtigen Schafe vie beiden Hände hinter die Schultern zu beiden Seiten des Bruſtkörbes legt, der Schlag des Herzens nicht, oder nur an der linfen, oder auch an der rechten Seite fühlbar ſey; ov er der Zahl nach mehr be ſchleunigt oder vermindert ſey; ob er der Zeit und Stärte nach gleich oder ungleich ſich ausnehme, oder gar ausſete; ob ſich Überhäufte Thränenfeuchtigkeit aus den Augen ergieße, und ſol: c<es eine eiterartige Materie an den Augenwinkeln bilde; ob.ver abgehende Harn dünn oder zähe, ſchäumend, hell, durchſichtig, brauin, waſſerhell, trübe oder mit Blut untermengt ſeyz; ob die leßten Tropfen ausgepreßt werden, oder nur langſam abſi>ern z ob der Miſt gut oder ſchlecht verdaut, feſt oder mehr feucht ſich zeige; ob er mit Schleim umhüllt oder dünn und ſtinkend ab- gehe; ob der Miſt oft oder ſelten, leicht oder mit Zwang'abge: ſeht werde; ob die Schnauße blaß oder roſenroth, das Zahne fleiſch welk oder blaß, hochroth oder gelb ſey; ob die Zähne feſt vder lo>er ſizenz3; ob die Thiere wohlbeleibt oder mager find, oder etwa ein einzelner Theil des Körpers vorzugsweiſe abma- gerez ob Borfälle, Brüche, oder Knochenbrüche durch das Geſicht oder Gefühl zu entde>en findz ob man keine Blattern oder Ge- ſchwüre finde; ob die Wolle von einer fetten Feuchtigkeit innig durchdrungen oder ſolche tro>en iſt; ob die Thiere begierig freſ: ſen und nicht manche darunier ſind, welche öfters und mehr als andere ſaufen; ob ſie einen geſunden geruchloſen Athem haben z ob man den Schlag des Herzeus ausnehmen könne 3; ob ſie ruhig liegend zwanzigmal in einer Minute athmenz endlich ob die et- wa bey einer Heerde entdeckten Gebrechen, den Koſtenaufwand zur Heilung rathſam machen oder nicht? Ein praktiſches geüb- tes Auge wird jederzeit bey dem allgemeinen Ueberbli& einer Heerde ſich Überzeugen, ob ibr Geſundbeitszuſtand von der Art uf es rathſam iſt, ohne Nachtheil uns ſelver Zuchtthiere zu aufen. Das Ausmuſtervieh beſteht gewöhnlich aus den üÜber- zähligen mindern Individuen einer Heerde, und kann in den meiſten Fällen noch von andern Schöfereyen, die auf einer min- dern Stufe ſtehen, größtentheils zur. Zucht verwendet, daher auch beſſer bezahlt werden, als 4; das Brakvieh, worunter die zur Zucht untauglichen Thiere verſtanden, daher auch um mindere Preiſe, meiſtens an den Flei: ſcher, verkauft werden. 2 Unter Maſtſchäfen werden gewöhnlich die Kappen(S<hvp- ſe) verſtanden, welche bis zum 4=- öten Jahr ihrer Wolle hal: ber gehalten, und dann nach erreichter vollkommener körperlichen

Ausbildung verkauft werden. In vielen Fällen werden auch die*

Brak- und Ausmuſterſchafe(wo letztere nicht zur Zucht verkauft werden können) gemäſtet, wodurch ſich der Eigenthümer den höchſten Fleiſchpreis verſichert z indem gemäſtetes Vieh jederzeit

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