| 264 Shafzucht,
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Thau um ſo mehr der Fall,„indem diefer atmoſphäriſche Nie- derſchlag, wegen ſeiner ſcharfen äßenden Beſchaffenheit, vorzugs- weiſe nachtheilig auf die Geſundheit dieſer Thiere einwirkt, be- ſonders wenn er nüchtern von ihnen genoſſen wird. Deßhalb ſoll der Thau ſtets vermieden und. nicht eher augsgetrieben wer: den, bis ſolcher nicht durch Luft und Sonne aufgetro>net iſt, In manchen Locolitäten erfordert es dießfalls ſogar die Noth- wendigkeit, daß den Schafen faſt täglich ein kleines tro>enes Morgenfutter vorgelegt werden muß. Nebſt dem, daß der Thau mittelbar auf die Wolle dadurch ſchädlich einwirkt, daß der Geſundheitszuſtand davon zum Theil abhängt, ſo wirkt er auh auf ſolche Heerden unmittelbar nachtheilig ein, wenn- ſol-2 <e, wie es 3. B, beym Pferchen. der Fall iſt, den ganzen Soma mer des Nachts der Thaunäſſe auggeſetßt ſind 3; wodurch beſons ders die obern Haarſpißen der Vließe ſich zu ſehr ezweichen, hierdur< vergröbern und bey abwechſelnder Temperatur oder bey austro>nenden Winden verklüften, geſpalten werden und u Dieß iſt auch ganz der Fall, wenn man die Heerden nicht vor
b) ſtarkem Regenwetter zu ſchüßen ſucht. Zu den oben
ſchon genannten ſchädlichen Einflüſſen auf die äußern Theile des Bließes tritt bey öfterm ſtarken Beregnen, nebſt einer weiter ein= greifenden Erweichung und Ausgtehnung der Wollhgare ſich erge2a benden Vergröberung der Vließe von oben, auch noch der Nach: theil ein, daß der ſich angehängte Staub, den innern Vließen inniger, ja öfters'bis auf die Haut mitgetheilt und hineinge2 waſchen wird, wodurch die Fette der Wolle abſorbirt, und ih rer Sanftheit und des zarten Gefühls verhältnißmäßig bes raubt wird. Nebſt der durch das Beregnen bey den Vließen ex regten Rauhſpivpigreit, wird der Wolle auch aus oben angeführ- ten Gründen eine ungleiche Feinheit des Haars verurſacht, ſo daß ihr zu allen edlern, feinern Fabricaten dieſe Spitzen abge: ſchnitten werden müſſen, woraus ein großer Verluſt an Gewicht und Zeit für den Fabricanten entſieht, welcher daher eine ſols <e fehlerhafte- Wolle auch nicht um einen ſo hohen Preis bes ahken kann, als wenn ſolche mit der gehörigen Schonung bes andelt und. gegen die Näſſe geſchütt worden wäre... Yuch lei- den-naſſe Vließe ſehr durch das nicht zu verhindernde Reiben der Schafe an einander, oder an fremden Gegenſtänden; indem die Wolle dadurch ganz aus ihrer Lage und Geſtalt gezogen wird, und unter dieſen Umſtänden ihre frühere Geſtaltung auch nicht mehr gehörig annimmt.
Meittelbar wirkt aber der Regen dadurch auf die Wolle, daß -=- beſonders dur<h ſtarke Regengüſſe, die Weiden verſchlämmt und verdorben werden; daher bey ihrer unvorſichtigen Behus tung ſehr leicht der Grund zu gefährlichen Krankheiten bey den Heerden gelegt wird; wodurch ſich in dieſem Falle alle im vors» hergehenden Paragraph angeführten--- durch ſchlechten Geſund» beitszuſtand herbeygeführten nachtheiligen Erſcheinungen auch bey der Wolle einſtellen würden.'
c) Heftige Winde und Stürme find der Wolle dann am ſchädlichſten, wenn ſelbe entweder aus Zufall oder Nachläſ- ſigkeit kurz vorher naß geworden war. Der Vebergang von der Näſſe zur TroEenheit iſt dann zu ſchnell, als daß nicht wenig-
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