11, Abſchn. Geſchäfte im Monat November/ 265
M1 ärſche wh.;?(473) JM ſtens die äußern Theile der Vließe darunter leiden und diejenigen »Einwitt 4 nachtheiligen Erſcheinungen herbeygezogen werden ſollten, welche
| Veiuß eub a und b berührt wurden. Ueberhaupt aber ſind lang an- BE ichen haltende, heftige, austro>pvende Winde: der Wolle um ſo nachthei- M eedpe M liger- als ſie gewöhnlich das Mittel ſind, den Vließen den ih- 247 di eh nen nahthbeiligen Staub beyzubringen„und die Spitben der Haare II;; En auszutro>nen. Bey ſehr beftigen Stürmen ſoll um ſo weniger Eth der M ausgetrieben werden, als die Schafe dadurch ohnehin am Freſz el DEN ſen gehindert werden. Auch hat man viele Beypſpiele in Stür-
ſw van men ausgeſehten Gegenden(3. B, in Ungarn), daß ganze Heexrz : 56 1' den, ſowohl Schafe, als Hornvieh, von denſelben fortgetrieben, Fe rettungülos zu Grunde gehen mußien G: | 48 Di d) Die heftige Sonnenhibpte wirkt eben ſo nachtheilig
ur beſon auf die Geſundheit der Schafe, als auf die Wolle; weßhalb es DE Meide in allen wohlgeordneten Schäfereyen gebräuchlich iſt, die Heex2 M... 0 den den ſchädlichen Einwirkungen derſelben dadurch zu entzies
8 hen, daß man ſie im Sommer, während der heißen Mittags2 1ER ve Heerden ſtunden, in Stailungen, Schupfen, oder andere ſchattige Oerter
eintreibt, Starke Sonnenhite wirkt vorzüglich nachtheilig und EB den obit austro>nend auf diejenigen Vließe ein, welche keine feſte Sta2 JM2 Theile dei yelbildung von Natur beſfiten, und die zugleich nicht gegen die
IS! weiter ift Einflüſſe der Feuchtigkeit geſchüßbt worden ſind, wodurch fie ei- Ur fid ett nestheils ihres Schweißes, welcher ſie vor der, Berührung der 4| der Tad ausfro>nenden Sonnenſtrahlen ſchübßen ſollte, beraubt werden. - H c) Strenge kalte Winde und ſtürmiſche kalte Wit«- + ME Ferugg iſt der Wolle eben ſo nachtheilig, als die nat Sot %, ANN nenhibe, und bewirten ganz die bey derſelben angeführten Er- UH zwißig, vis ſcheinungen; weßhalb in unſerw Clima im Winter die edle Wolle / Vl Dom yu 5 2
| tragenden Schafe, ſowohl dieſerwegen, als auch wegen ihrer Gez ) ſundheit, in wohlverwahrten geſunden, troFenen und lichten
3 10:41 Staliungen gehalten werden müſſen. PSS apißen abt: Es an Ori AU Geſchäfte im Monat November, 1: GEES.. eföhonung hv Fortlaufende Geſchäfte, zd Du.. H. 333, In Beziehung auf den 6. 323. wird insbeſondere 5 0, Reiben 1! hinſichtlich der Weide, ſo wie auch wegen der ſtets verhältniß= eat indem mäßig en M zu gebenden Unterſtüßung SIE | gezogen wi erinnert: daß nun in wenigen Localitäten in unſerm Clima 1 ah vy mehr auf eine hinreichende Ernährung im Freyen gerechnet wers
/ den kann, und daß daher, ſelbſt in den günſtiger gelegenen, wo
>:e Boll, man in der Regel nod) dieſen Monat auf den„Austrieb rechnen EE verſchlätv kann, den Schafen regelmäßig ein kleines Frühfutter von Heu g(tigen ZI und ein Abendfutter von Stroh verabreicht werden muß. Bey eiten bey!) dem Weidetrieb leiſten“ nun tro>en gelegene Wieſen, und, wenn 5 alle im) es hinreichend gefroren iſt, die Saatweiden- Sroße Aughülfe. hten 7 pi. 408 hat aber in den meiſten Localitäten gegen Ende 0900 auh ieſe onats
Boll dat die vollkommene Einwinterung bey den Schafen ZU Tual 9. 339, Statt, und es muß nun mit genauer Erwägung BENENNT und mit Zuhäülfenehmung der Futterüberſchläge(ſiehe 6. 330).
won) die Ernährung der Heerden, für den ganzen Winter beſtimmt


