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Abſchn: Schafraſſen.
(435) Es hat lange Wolle“, welche aber an den Hintertheilen ſehr mit Haaren vermiſcht iſt, Die Farbe iſt, nächſt weiß, gewöhnlich braun oder braungefle>t. Die Widder ſind meiſtens gehörnt, worun- ter es auh-manche giebt, welche 4, 5 bis 6 Hörner haben. Dieſe Schafraſſe iſt das ganze Jahr auf"den Steppen der Natur über-
laſſen. wd be. Das Kalmü>iſche S<haf. 6. 103, Die kleinern Kirgiſiſchen, auch Kalmü>i-
ſchen Schafe| ſind wohl ein und dieſelbe Art und unterſcheiden fich bloß durch die Größe, Die Bergweiden, das kältere Clima und der Mangel an Salzpläßen, ſcheint dieſe Varietät hervor- gebracht. zu haben. Mit den geſchäßten verarbeiteten Lämmer- fellen wird ein großer Handel getrieben.
Das Buchariſche Schaf,
6. 104. Das Buchariſche Schaf,, mit großen herab- Hängenden Ohren, vortrefflicher, ſeidenartiger, dichter Wolle, und ſtatt des Schweifes mit zwey kleinen Fettpolſtern und einem Zipfel verſehen. Von den ungebornen Lämmern werden die ſo- genannten Baranien verfertiget, womit ein ausgebreiteter Han-
del durc ganz Eu 170p4. getrieben wird. Das K aſchemiriſche S<af. 9.105. Das Kaſchemtriſche Schaf liefert eine e hochge-
ſchätzte, höchſt feine, zarte Wolle, velche öfters zur Verferti- gung der feinen vrientaliſchen Shawls, mit der tibetaniſchen Zies genwolle vergeſellſchafter, verwendet wird. Das Dibetaniſche ERGE
9. 106. Das Tibetaniſche Schaf, in Tibet Tus-Aeſ- ſel Jenn iſt nach 023 viel größer und breiter, als alle engl iſchen Schafe und hat einen Fettſchwänz von 30 bis 40 Pf. Seine theilweiſe theils rothe und graue Wolle gehört zur fein-
ſten und werden auch Shawls daraus verfertiget,
Das M yſoriſche S<af.
(63 1074"Dea 8: M; yſoriſch e Schaf, aus Myſore in Oſt- indien, iſt unter allen Schafen das lebhafi eſte und zugleich zahm- ſte. Seine Wolle an Kopf und Hals iſt traus, von bräunlicher Farbe, am Rüen und Bauche weiß, übrigens grob und das Thier
abgehärtet.; Das Schaf aus IJrar
6. 103. Das Schaf aus Jrak- Arabi iſt an den Ufern des Euphrats und„Tygris beſonders vortrefflich. Der Araber ſieht auf ſeine Abſtammung auch eben ſo genau, als auf das Geſchlechtsregiſter feiner 04
Das Sc af aus Saba,
6. 109.. Das Schaf aus Saba, einer Inſel bey Neu- Guinea, hat breite Geräbhängende Ohren und ſjiatt der Wolle Haare.
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Americaniſche Schafe.
Das Americaniſche e Schaf im Allgemeinen,
6. 110. Obwohl in(eRfein Zeiten viele Schafraſſen, beſoti- ders in Nord- America mii mehr oder weniger Glü>k angeſiedelt worden jind, ſo kann man doch nur folgende als daſelbſt ein: heimiſch betrachten;
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