Hafer und Gefeuchtet,
trächtigen 1, hinrei- rh, daher dern gd Milch zu: | önnen,
"4 She en dadurch ſolche ſind tr dienlich, Das auf folgenden zuzuſchrei: migt ſind,
Fütterung Gegentheil nd, indem Entſchadt- ben ande: man den htes oder mittheilt, it treiben,
wird von ſelbe mi
das Erd- c<theiligen 18geſtäubt Haferohm ſcht, ode!
hend, um weichen, 1!
1. Abſchn. Geſchäfte im Januar,
(633) muß nun den Lammſchafen täglich um 2 Uhr Nachmittags eine Portion, ſtatt eines Heufutters, gegeben werden: denn nach dem Erdäpfelfüttern iſt das- Tränken ſchädlich, und der Klee ſchickt ſich! beſſer, als Zwiſchenfutter nach Erdäpfeln und dem ?achtfutter, weil er, wenn vor der Fütterung deſſelben getränkt würde, doch etwas mehr, als Heu, blähet.
Man geize nicht mit dem Strohfutter.
6. 22. Wo man nicht nöthig hat, mit Stroh zu geizen, laſſe man dem ſämmtlichen Schafvieh ein größeres Quantum von demſelben, als ihm oben ausgeſeht wurde, vorlegen. Sie freſ: fen dann nur die ihnen wohlſchme>endern Aehren, die weichern Strohhalme und die darunter befindlichen Graſer, zu ihrem beſ- fern Gedeihen heraus. Das übrig bleibende Stroh darf um ſo weniger als verloren angeſchen werden, indem ſolches nicht allein im Stalle-aufgerechet und für den-Sommer zur Streu aufbe: wahrt zu werden pflegt, ſondern auch ven Dünger vermehrt,
Das Tränken der Schafe.
6. 23, Bey der Tränke wird gegen die verſloſſenen Winter- monate. nun beſonders beobachtet, daß zwar dem getten Vieh, bey ſeinem täglich dreymaligen Futter, die Tränke, wie bisher, Bormittags und Abends verabreicht wird 3; die Lrag- und Lamim= ſchafe aber ,, welche auf tägliche 4 Futterportivnen geſetzt ſind, werden aber um 10 Uhr Vormittags, unmittelbar vor dem Wur- zelgewächsfutter und Avends vor dem Nochtfutter, zur Tränke gelaſſen 3 aber ja nicht unmittelbar'auf das Erdäpfelfutter, was key den Schafen ſchädliches Abweichen und Verlammung. zur Folge haben würde.
Ueberhaupt ſaufen nun ſowohl die Trag-, als Lammſchafe -- beſonders letztere= mehr als früher, und es iſt ihnen die Tränke um ſo gewiſſer in hinlänglichem Maße zu geben, als be- ſonders die Abſonderung der Milch bey den Lammſchafen, und bey den Trächtigen die beſſere Ernährung des Lammes im Mut- terleibe und gute Vorbereitung der Milchgefäße davon abhängt.
Das Waſſer iſt den Schafen am gedeihlichſten, wenn es ihnen vom Brunnen oder einex reinen Quelle gereicht werden kann 3" indem ſolches in dieſen Fällen eine immer gleiche Tem- peratur. hat. Tränket man aber gewöhnlich von Bä&chwaſſer, ſo vermeide man es wenigſtens-- wenn es möglich iſt= in ſo- fern, wenn Thauwetter eintritt, und ſolches mit Sc<neewaſſer geſchwängert iſt, indem dieß, wegen zu vielhaltiger Kohienſäure, den Schafen ſehr ſchädlich iſt, und ihnen Abweichen verurſacht.
Das Salzgeben, E 6. 24. Die Salzlec>e iſt den Schafen fortwährend regelmä- ßig alte Woche zu geben. Man rechnet, daß beym Winterfutter x bis 3 Loth Salz, für jedes einzelne Schaf, eine hinreichende Portion iſt. Für Jährlinge rechne man die Hälfte. Befinden ſich die Heerden in gejundem Zuſtande, ſo giebt man bloß etwas Wermuth und Kalmus, als den Wurmkrankheiten vorbeugenv,
nagenſtärkend und Appetit erregend, unter das Salz. Den Lammſchafen wird aus dem Grunde etwas mehr Salz, als dem übrigen Schafvieh, verabreicht, indem ſie in dieſem Suſtande


