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Die Wartung, Pflege und Zucht der Schafe, oder vollständiger Unterricht über alles, was auf die Naturgeschichte, Alter, Rassen, Kunstzucht und Benutzung der Schafe, nebst Kenntniß ihrer Wolle, Bezug hat : In zwölf Monatsabschnitten mitgetheilt ; Mit einer Kupfertafel / von Bernhard Petri ...
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Schafzucht. (534)

mehr Verlangen danac< äußern, was auch in- Wechſelwirkung mit der vergrößerten Freßluſt zu ſtehen ſcheint. Bey hochträch- tigen Schafen vermeide man, Enzian unter dem Salze zu füt- tern, indem derſelbe treibend iſt und das Verlammen verurſachen könnte, In vielen Fällen, wo das Vieh geſund= und eine Beymiſchung von Arzneyen unter das Salz eben nicht nöthig iſt, wird yon manchen Heerdenbeſitern das Salz in Waſſer auf- gelöſt, und entweder(wo Körnerhäckſelfütterung eingeführt iſt) unter dem Häckſel beygemiſcht, oder aber auf das Rauhfutter (auf welches nicht unmittelbar die Tränke folgen darf) aufgeſpritt. In dieſem Falle muß das wöchentlich ausgeſepbte Salzquantum auf jeden Tag repetirt, und ſolches täglich, auf die angegebene Art verabreicht werden. Die Schafe freſſen dieſes geſalzene Fut- ter mit der größten Begierde, und iſt ihnen ſehr gedeihlich,

Austreiben der Schafe im Winter,

H. 25, Sollte der ſeltene Fall eintreten, daß die Felder und Weiden im Monat Januar ganz von Schnee vefreyt ſind, und daß die Witterung auch nicht zu kalt iſt, ſo kann man die Schafe in dieſem Falle auf die Weiden treiben laſſen, wo es das Local Und die Wirthſchaftsverhältniſſe als vortheilhaft anrathen. Aber Man vermeide dieß ja bey ſehr kalter Witterung und heftigen austrocknenden Winden, indem hiedurch nicht allein die GSeſund-= heit der Schafe, ſondern auch ihre Wolle Schaden leidet. Den hochedeln Schafen verſage man jedoch die Behütung von tiefge- legenen Wieſen und derley Saaten, indem ſolche weich nähren, und jede Nahrung dieſer Art auf ihre Geſundheit oder Lebens- "dauer und erzeugende feine Wolle nachtheilig einwirkt. Schafe von minderem Werth, welche 3. B. noch nicht einen hohen Grad von Veredlung erreicht haben, oder auch ſolche, wo man vielleicht nicht nach dem höchſten Ziele der Veredlung ſtrebt, oder mit den Schöpfen, können nun die gehörig ausgefrorenen Wieſen und Saaten mit der Vorſicht behütet werden, daß man denſelben, vor dem Austreiben und bey ihrer Zuhauſekunft ,. nach Erforder- niß, ein gutes Futter verabreicht, und ſolche nicht eher zur Weide gehen läßt, bis'nicht der Neif ganz verſchwunden und abgetrocknet iſt,=- Doch darf man nie von dem Grundſat aus- gehen, durc dieſen Weidegang(ausgenommen, wo kräftige Saat- Weiden benutzt. werden können) große Futtererſparungen machen zu wollen, indem man den Schafen, durch Früh- und Nachtfutter, an Qualität das zu exſeen ſuchen muß, was ſie weniger auf den Feldern finden. Die friſche Luft iſt ihnen un- ter dieſen Umſtänden ſehr gedeihlich, und das Bieh befindet ſich hierbey in der Regel ſehr wohl.

Vortheile der Frühlämmerzucht,

9. 26. In denjenigen Schäfereyen, wo die Frühlämmerzucht eingeführt iſt, tritt die Lammzeit gewöhnlich gegen Ende des Monats December ein, daher die Mutterſchafe gleichſam nun noch in der ſtärkſten Ablämmerung begriffen ſind.

Die Vortheile der Frühlämmerzucht gegen die Spätlämmere- ZUc<ht, wo ſolche das Local und der Futterporxarh zuläßt, ſind nicht zu verkennen, und verdienen daher alle Berückſichtigung. Sie beſtehen weſentlich in folgenden:

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