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Briefe über die Fellenbergische Landwirthschaft zu Hofwyl / [Georg von Escher]
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Hat da ein Landwirth bey Pflanzung der Hülſenfrüch- ten und Wurzelgewächſen glü&liche Verſuche mit der Pfer- deha>en-Cultur gema<t, welche beſonders beym Kartof- felbau, kaum ausbleiben werden, ſo dürfte er dann dieſe Verſuche auch auf den eint oder andern mit Halmfrüch- ten bepflanzten A>er ausdehnen; wäre es au< nur, um ſein Saatkorn darauf zu erzielen, das' bey dieſer Cultur reiner und ſtärker erzeugt wird, und daher beſſer aufs- wächst, und beſſere Saat liefert. Au< da wo das Falz len des Korns oder das ſogeheiſſene Lagerkorn zu beſor: gen iſt, nüßt dieſe Cultur, weil ſie ſtärkere Halme er- zeugt. Für diejenigen Gegenden, wo der AFerbau gleich- ſam als Garten-Cultur betrieben wird, wie dieß der Fall in den Alpenländern und in einigen wenigen Rebgegenden iſt, würde ſich die kleine Pferdeha>e, die in gut bearbei- tetem Boden auh von einem Eſel kann gezogen werden, vorzügli< eignen.

Nach der Wehſel- und Pferdeha>en-Wirthſhaft wird man von dem Syſiem des Herrn Fellenberg mit Erfolg das bedä<htliche Tiefpflügen mit den weiter oben bemerk- ten Abänderungen, das fleiſſige Eggen, nac< jedem Pflü- gen, beſonders auf zähem Feld, das Walzen mit groſ= ſen Walzen, die Fütterung der Wurzelgewächſen, vor= zugli< der gelben Rüben und Kartoffeln für das Vieh, und das Dampfko<hen der leßtern annehmen. I< berühre mit Vorbedacht die Behandlung des tro&nen und naſſen Düungers nicht= weil dieſe ſhon in den meiſien Cantos nen bekannt und eingeführt iſt.

Die Veredlung der Viehzucht, auf welche Herr Fel: lenberg au< ein beſonderes Augenmerk geworfen hat, ſollte bey feinem begüterten Landwirth einiger Empfehlung mehr bedürfen. I< wünſchte ſehr, mein Freund! daß

Idris ia.

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