4. DUH!
jene zu deen, ſeine Schuldenlaſt.“ Ein neues Steuer? Syſtem vergrößerte die Erſchütterung, die das Land ſchdn erfahren Hatte; die ganze Laſt'der Abgaben fiel durch ſie'auf: die Gewerbe, beſonders aufdas des Lands mannes.-* Die'Geſeße, welche zur Beförberung der Landescultur gegeben waren, und die Eigenthums- Ver- Leihüng der Bauernhdfe;"konnten ihren Einfluß nicht ſs ſchnell äußern, um ein Gegengewicht abzugeben, wie dies der Kanzker gehofft hatte; unterdeſſen nahm die Willkähr in der Verwaltung immer mehr zu; und ward um ſo ſtärker empfunden, da die Einführung der Stände immer länger verſchoben blieb.
Die Fortſchritte des Awerbaues ſeit der Verwaltung des Kanzlers, alſo in 10 Jahren, waren unleügbar ſo groß, wie zu einer andern Zeit man ſie ſelten in einem Yahrhunderte finden würde. Allein, der Mangel än Betriebs- Capital, der Mangel an Abſaßz der Producte, indem die Landleute von dem eignen Markt und von Der Verpflegung des eignen Heeres durch die Ausländer verdrängt werden; und der Wucher, dem. die Geldbe- 'dürftigen ausgeſeßt ſind, haben'die' Wirkungen jener Einrichtungen"geſchwächt und die Hoffnungen zerſtört, zu denen das Land in dem öſtlichen Theile des Reichs von dieſer“Seite unter ſo vielen andern trüben Ausſiche ten berechtiget war.
Wenn aber ein Theil'eines Körpers erkrankt, leiz den alle anderen mit, wenn außerdem auch keine Ur- ſache dazu vorhanden iſt.* Die Bedrängniſſe der Land- keute haben: daher“ ihren Einfluß auc< auf den Handel


