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Die großen Mitt>, die man auf die Beſetzung ſo weitläuftiger Grenzen verwandt hat, können wahrlich nur dann Entſchuldigung verdienen, wenn dadurch große Zwecke erreicht werden."Das ſcheint aber gegen- wärtig noch nicht der Fall zu ſeyn, denn ſehr wahrſchein: lich bringt die Arciſe'nach Abzug der Koſten verhältniß- mäßig wenig ein. Die Nothwendigkeit, das Land mit hzeuen Abgaben zu belaſten/ und die. neuen Anleihen, ſcheinen dies zu beſtätigen.
Sehr unrecht hat man gethan, die Abgaben von Zu&ker, Kaffee,'Wein u: ſ. w. zu ermäßigen. x Warum iſt dies geſchehen? Unſere theoretiſchen Finanziers be- hauptenz es werde weniger" contrebandiret', wenn es weniger lohne; dies iſt aber nur unter der Bedingung wahr, daß es überhaupt nicht mehrt lohne zu betrügen.
Allein die Abgabe iſt immer noch ſo bedeutend, daß das Contrebandiren der Mühe werth bleibt, und daher'hat dies Gewerbe nicht aufgehört; es iſt nur ſchlechter geworden; dies Schiſal aber theilt es mit ollentübrigen.
Wenn es aber'auch'gegründet wäre, daß durch die Verminderung der Aeciſe von dieſen Gegenſtänden wirklich die Defrauden gemindert werden, ſo hat fie dägegen den“ großen Nachtheil, daß Zucker und Kaffee und ähnlicheArtikel nun- mehr eonſumirt werden, wie vorher, weil ſie wohlfeiler geworden ſind, und daß nur-noc< mehr Geld außer M“ gebet, als früher.
Ich berufe mich auf jedöfHausvater, ob nicht mehr von den Sachen gebraucht wird, wenn ſie wohlfeil, als


