IV hältniſſe ein Urtheil anmaßen zu dürfen, Einige Punkte habe ich aus Gründen, die Jeder anerkennen wird, nicht ganz ausgeführt. Welche Scwierig- keiten es hat, über lebende Perſonen und über Ver«- hältniſſe zu ſchreiben, in denen man lebt, wird, wie ich glaube, Jeder fühlen. Der ſpätere Geſchicht- ſchreiber haf leichteres Spiel 3; er trägt zuſammen, was bis zu ihm über die Perſonen oder über die Zeiz ten, welche die Gegenſtände ſeiner Geſchichtberzäh- lung ſind, geſagt iſt, und ſehr häufig behält der- ſelbe nur Necht, weil niemand mehr da iſt, der ihm zu widerſprechen vermag.- Der Zeitgenoſſe, der über lebende Verhältniſſe wahrhaft ſchreibt,“ verleßt mit jedem Worte, welches ſeiner Feder entfährt, die Perſönlichkeit des einen oder des andern Theiles, und wohl ganz beſonders in ſo bewegten Zeiten, als die jekigen es ſind.
Die Veranlaſſung zu dieſem Werke habe ich ſchon im erſten Theile. genannt. Der Zwe, den
ich mir weiter vorgeſeßt habe, iſt, zu"zeigen;


