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diesem gieſßst oder schöpft man ihn nun 50 vor- zichtig wie möglich ab, gieſst ihn, wenn noch etwas darin Schwimmen Sollte, durch ein fanell- nes Tuch, wodurch er leicht laufen wird, und Siedet ihn allmählig bis zur Syrupskonsistenz, ohne irgend eine anderweitige Behandlung, ein. Man wird auf diese Weise einen Sehr angenelim Schmeckenden Syrup gewinnen, der in Hinsicht Seines Zuckergehalts dem Pflaumensyrup nur we- nig nachsteht, und=<- wenn man auf" die ange- gebene Weise ärbeitete-- beinahe gar Keinen Möhrengeschmack mehr besitzen wird, So daſs man /ihn vollkommen“ S0 gut als den gemeinen Zuckersyrup zur Versäſßung der Speisen auch benutzen kann. Hat man ihn weit genug einge- Sotten, und bewahrt man ihn in völlig ausge- trockneten Steintüpfen oder hölzernen Gefäſlsen an einem kühlen Orte auf, So Kann man Sicher Seyn, dafs er nicht verderbe. Im Gegentheil verbesgert Sich dieser Syrup, So wie der Pflau- menusyrup(wie Iich bemerkt habe) durch das längere Stehen beträchtlich, vielleicht indem er noch einigen äpfelsauren Kalk absetzt, und er- hält nachher eimen 50 reinen, angenehmen Ge- Schmack, daß man ihn kaum von dem gemeinen Zuckersyrup, den er in Hinsicht der Reinheit von fFremdarigen Beimischungen noch übertrifft,
unterscheiden kann.
4. Benutzung der Rückstände. Wie ich vorhin Schon angegeben habe, wurde hier die nach dem einmaligen AuspresSen der
zerriebenen Möhren zurückgebliebene Faser bloſs


