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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
Entstehung
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pP. 46-- 47.) Da man die Rinde und zugleich mit ihr dieses Harz auf eine leichte, wenig Kost- Spielige Weise fortschaffen kann, 80 wülste ich zicht, warum man Sich dieser Arbeit überheben wollte, da man ohnehin dadurch den Syrup rei- Der und schmackhafter erhält.

Alsdann werden diese Möhren auf gewöhn- lichen Reibeeisen gerieben; wollte man die Ar- beit in's Große treiben, 50 könnte man Sich frei- lich dazu einer der, zu einem ähnlichen Zweck bestimmten,(inHermbstädt's Anleitung zur Fabrikation des. Runkelrübenzuckers" p. 31 etc.) beschriebenen und zugleich dort abgebildeten Reibemaschinen, bedienen; indessen geht die Arbeit auf gewöhnlichen Hand- Reibeeisen Schnell und gut, und wie ich nachher durch meine Be- rechnung beweisen/ werde, ohne viele Kosten von Statten, 50 daſs ich den kleinern Haushaltungen nicht zur Anschaffung jenes Apparats rathen, 80n- dern diese bekanntere Methode empfehlen mögte. Sechs Weiber können in einem Tage 6 Scheffel Möhren Schälen und zerreiben, und wenn man nun die Tagearbeit einer Frau auf 3-- 4 Gr. Münze berechnet, 50 ergiebt es Sich, dals da- durch die Kosten des Produkts nur Sehr wenig vermehrt werden.

Man kann die Möhren 80 zerrieben ohne Nachtheil eine Nacht oder einen Tag Stehen las- zen, ehe man Sie auspreſst, wenn man nur die Vorsicht beobachtet, zie an einem kühlen Orte hinzustellen. Hierauf folgt nun die Arbeit des Auspressens des Möhrensaftes, die map vielleicht am andern Morgen, wen man die Möhren am