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5) Rezultate.
Der Ertrag an Syrup, welchen ich aus den Sämmtlich bearbeiteten Pflaumen erhielt, war Sehr verschieden, indem mir die zuletzt bearbeiteten beinahe noch einmal 50 viel desselben lieferten, als die ersten. Dieses Schreibe ich theils der Be- Schaffenheit der Pflaumen, theils meiner frühern noch nicht ganz zweckmäßigen Bearbeitungsweise zu, indem ich durch mehrere Versuche nach und nach erst auf den besten Weg gelangen mußte. So lieferten mir z. B. zuerst 3 Scheffel(Berliner) nur 20 Pfund Syrup, also der Scheffel nur 6 Pf. 21Z* Loth. Nachher erhielt ich aus 5 Scheffeln Pflaumen 50 Pfund Syrup, also 10 Pfund vom Scheffel. Die noch später bearbeiteten lieferten 14 Pfund vom Scheffel, und die letzten 16 Pfund Syrup vom Scheffel. Dieser Syrup war von der Dichtigkeit, dals ein Berl. Quart 3 Pfund an Gewichte hielt. Im Ganzen genommen wurden 20 Scheffel bearbeitet, und aus diesen 161 Pfund Syrup gewonnen. Die Durchschnittszahl würde also in diesem Falle vom Scheffel 3 Pfund betra- gen. Wie gesagt, war aber der Ertrag Sehr ver- Schieden und ich bin gewiſs, daſs, wenn man die Pflaumen im gerechten Zeitpunkte ihrer Reife nimmt, und völlig nach meiner angezeigten Weise arbeitet, man den Ertrag wenigstens auf 10 bis 12 Pfund vom Scheffel berechnen kann. Um 1in- dessen zu beweisen, daſs Schon bei' dem Ertrage, den ich bei meiner zum Theil unvollkommnen Bearbeitung(indem ich mit den ersten Portionen Versuche machen muſste, um die beste Behand- lungsweise aufzufinden,) erhielt, ein bedeutender


