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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
Entstehung
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a) Zur Bereitung von Branntwein. Dazu würde ich rathen, die Rückstände 2 und 3 mit einander zu vermischen, allenfalls wenn das Gemisch noch nicht flüssig genug wäre, etwas warmes Wasser hinzu zu Setzen; dann ohngefähr den vierten Theil der gewonnenen Kerne zer- stoſgen zu lassen, auch diese darunter zu mischen, die ganze Masse gähren zu Jassen, den Zeitpunkt der Weingährung abzuwarten und Sie dann auf die Destillirblase zu bringen und abzuziehen. Ich bin gewils, daſs man auf diese Weise einen Sehr gut Schmeckenden Branntwein gewinnen wird.

Selbst, habe ich diese Benutzungsart Dicht versucht, weil es mir an einer Blase fehlte; aber ;ch habe bemerkt, daſs die zur Essiggährung hin- gestellte Maße in einigen Tagen in eine Sehr angenehm riechende Weingährung gerieth, und es leidet keinen Zweifel,: daſs ich einen Sehr guten Branntwein daraus würde gewonnen haben, wenn ich die Masse hätte destilliren könen. In Pollen wendet man die Pflaumen häufig zum Branntweinbrennen an, nimmt einen Theil der Kerne hinzu, und gewinnt eine Sorte Branntwein daraus, welche man dem Fruchtbranntwein Vor- ziehet.

Zwar ist bei unserer Behandlung der Zucker gröſstentheils aus den Pflaumen geschieden, aber es läßt Sich nicht läugnen, daſs noch etwas zu- rück bleibt. Außerdem aber bestelien die Bück- Stände Sämmtlich aus So!chen Substan2zen(Schleim, Schleimiger Faser und Eiweiſs), welche, unter den zur Gährung nöthigen Bedingungen, leicht