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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
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daraus wird darstellen können, indesgen frägt es Sich, ob dieses nicht zu viele Umstände für den in chemischen Arbeiten Ungeübten macht, und ob überhaupt Vortheil dabei herauskomme. Wir haben ja Schon Sehr viel gewonnen, wenn wir uns nur einen wohlschmeckenden Syrup zu gerin- geren Preisen verschaffen können, als den gemei- nen Zuckerstoff, und dieses gelingt auf die ange- zeigte Weise vollkommen.

4) Von der Benutzung der Rückstände.

Bei der Bereitung des Pflaumensyrups, nach meiner Verfahrungsart, erhält man eine bedeu- tende Menge Abfälle, welche man noch auf ver- zchiedene Weise Sehr vortheilhaft in den Haus- haltungen benutzen kann.

I. Gewinnt man bei dem Auskernen eine Menge Pflaumenkerpe, welche theils zum Ver- pflanzen gebraucht, theils wie ich nachher zeigen werde, zur Bereitung eines wohlschmeckenden Branntweins mit den übrigen Rückständen ver- braucht werden können.

2. Bleiben bei dem Auspressen der Pflaumen eine Menge markiger, faseriger und häutiger Theile übrig, welche dem Volumen nach wenig- Stens die Hälfte der zum Pressen angewandten Pflaumen betragen.

3. Hat man Sowohl den Eiweilsstof, als auch den übrigen Schaum beim weiteren Einsieden des Safts gesammlet.

Diese Rückstände kann' man nun auf ver- schiedene Weise benuizen.

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