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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
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zind übrigens zum Durchgiessen immer besser als leinene, denn einmal läuft die Flüssigkeit leichter hindurch, und zweitens nehmen Sie in ihrer haarigen Oberfläche die Unreinigkeiten besser- aut, als jene.

Den durchgegossenen Saft kann man nun wieder in den grofsen kupfernen Kessel bringen und ihn hier bis zur Syrupsdicke einsieden. Will man aber den Syrup von der besten Beschaffen- heis haben, 50 rathe ich noch folgendes Verfahren mit ihm vorzunehmen. Man Setze nämlich dem durchgegosSenen Safte 50 viele frische abgerahmte Kuhmilch hinzu, daſs auf den Saft von einem Scheffel, ohngefähr 13 Berl. Quart Milch zu ste- hen kommen. Diese Milch vermischt man kalt mit dem Kalten abgeklärten Safte genau, gielst dieses Gemisch wieder in den Kessel, und bringt es hier durch untergelegtes gelindes Feuer, all- mählig zum gelinden Kochen. Es werden hierbei die käsigten Theile der Milch gerinnen, und Sich mit dem größten Theile des noch mit dem Safte verbundenen Schleims und etwanigen Eiweilsstoffs, in Gestalt eines genau käsigten Schaums auf sei- ner Oberfläche absondern. Von hier kann dieser nun gröſstentheils mit einer Schaumkelle abge- nommen werden, der andere Theil muſs aber noch wo möglich daraus entfernt werden, weil er Sonst den Saft verunreinigen würde. Das Durch giessen durch flanellene Tücher oder einen Spitz- beutel von dieszem Zeuge, wäre nun freilich das beste und Sicherste Mittel, aber dieses macht vie- len Aufenthalt. und vermehrt die Arbeit, welche beide in einer guten Wirthschaft 50 viel als mög- lich yermieden werden müssen.

Ich