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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
Entstehung
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Ich habe deshalb diesen Saft. durch ein feines Sieb, mit einem sogenannien Moskowiter Boden von| Pferdehaaren, gieſsen lassen, wobei er hin- reichend klar durchlief, und. die ganze Arbeit Schnell von Statten gieng, 80 dals der Saft von circa 6 Schefieln, wenigstens in LZ-bis 2 Stunden durchgelaufen war.. Will man-.Sich die Mühe machen, 580 kann man.ihn durch Flanell gießen, aber denn wird bei dieser Arbeit(wenn man ohngefähr die eben erwähnte Portion bearbeitet) wenigsleus ein Tag hingehen. Die geronnenen Theile Sammlet man in einem irdenen oder!- zernen.: Gefälse, und stellt Sie zum weiteren Ge- brauche hin. Man kann Sie, um. die Anfüllung vieler Gefälse zu, vermeiden, gleich, zu dem frü- ber abgenowmenen Eiweilsstoffe schütten.

Ist nunder Saft auf diese Weisevöllig ge- klärt, So. Schüttet. man ihn wieder in den Kessel, und, läßt ihn. hier bei gelindem Sieden bis zur mäſsigen Syrupsdicke abdunsten, ohne,darin zu rühren., Es wird. Sich hierbei immer.noch etwas Schaum,absetzen, den man mit einer Schaum- kelle abnehmen,, und zu den gesammleten Ab- fällen A Eiweils/ und Schleim) schütten Kann. Hierauf füllt man ihn gleich in vorher wohl aus- getrocknete und erwärmte Steintöpfe, und bringt ihn dann aus diesen in einen kleineren flachen, zum Abrauchen bestimmten, inwendig verzinnten Kessel, worin man ihn bis zur völligen Syrups- dicke bei. gelindem, Feuer abdunsten läſßst; oder groſs genug ist, um die ganze Masse zu ſassen,- gleich

in diesen und yerfährt wie yorher, Hat er hierin &k*

man füllt ihn, wenn der Abdamptfekessel