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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
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Hat man ein Decantirfaſs, 80 läſlst man den geklärten Saft, 50 lange er noch klar läuft, in ein anderes Gefäls ablaufen. Hat man aber ein gewöhnliches Fals oder Wanne genommen, 50 kann man ihn entweder yorsichtig vom Bodensatze abschüpfen, oder mit einem Heber abnehmen. Das Abgielgen mögte ich nicht anrathen, weil hierbei der Bodensatz leicht wieder aufgerührt und die Flüssigkeit getrübt wird. Alsdann gielst man ihn durch ein, über einen Tenakel gespanntes flanellenes Tuch, wodurch er leichter schnell lau- fen wird, um ihn von den, etwa in ihm schwim- menden Upreinigkeiten zu befreien. Hiermit fahrt man fort, bis der klare Saft 50 weit wie möglich abgeschöpft ist. Der Rückstand(wenn man mehrere Gefälze zum Absetzen hingestellt haite, 50 gielst man den Rückstand zusammen) laßt man nun entweder ruhig Stehen, damit sich der mit ihm verbundene Saft noch ferner abkläre, oder gielst ihn in einen fanellenen Spitzbeutel, um ihn durch diesen klar laufen zu lassen.

Das Abschöpfen muſs 50 behutsam wie mög lich geschehen, damit der Bodensatz nicht aufge- rührt werde, denn Ssonst Setzt Sich dieser in die Tücher, erschwert das Durchlauten erstaunlich, und yerlängert die Arbeit. In Hinzsicht des Fla- nells habe ich noch zu bemerken, dals man Ja keinen neuen Flanell nehme, ohne ihn vorher in heiſzen Wasser einigemale ausgewaschea zu haben. Es hängen diesem Zeuge immer von Seiner Bear- beitung her noch Glige Theile an, welche Sonst der durchgegossenen Flüssigkeit Sehr leicht einen üblen Geschmack mittheilen. Wollene Tücher