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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
Entstehung
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nachherigen Abschüpfen des Saftes der Bodensatz leicht aufgerührt wird und die Flüssigkeit trübt. Das Ausfüllen des gekochien Saftes aus dem kupfernen Kessel muſs gleich geschehen, und man darf ja nicht 80 nachlässig Seyn, ihn vielleicht eine Nacht oder einige Siunden darin Stehen zu laszen, weil dieses leicht eine Sehr Schädliche Verunreinigung mit Kupfer Dach Sich ziehen könnte. In der Siedehitze wird das rein ge- Scheuerte Kupfer nicht von dem Safte, Selbst wenn er noch etwas freie Säure enthält, ange- griffen, aber ist man 80 unvorsichtig, ihn nicht gehörig reinigen zu lassen, 50 wird das an ihm hängende Kupferoxyd gleich aufgelöst; und eben so würde gich auch dieses Kupferoxyd bald erzeugen, wenn man den Saft im Kessel wollte stehen lassSen, und es würde nachher von ihm aufgelöst werden. Eben deshalb* muſs auch der Kessel gleich nach dem Ausfüllen gereinigt, und noch warm, trocken ausgewischt werden, damit Keine Feuchtigkeit in ihm hängen bleibe, welche Ssonst leicht eine Bil- dung von Kupferoxyd zur Folge hat.

In dem Absetzegefälse läſst man nun den aus- gefüllten Saft, an einem kühlen Orte, wenigstens 24 bis 36 Stunden zum AbsSetzen ruhig Stehen. Man wird ihn schon am andern Morgen ziemlich klar finden, indessen halte ich es immer für bes- Ser, ihn die angegebene Zeit hindurch stehen zu lassen. Hat Sich nun der Saſt gehörig geklärt, und der äpfelsaure Kalk abgesetzt, 50 Schreitet man(vielleicht am zweiten Morgen, wenn man die Sättigung am Nachmittage oder Abead vornahm) zur weiteren Bearbeitung des Saftes.