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als ein unauflösliches Pulver zu Boden, Sondert Sich daher als eine unnachtheilige Substanz Selbst ab; etwas überstehende Säure kann aber immer den Safte einen Beigeschmack ertheilen.
Ich empfehle hier die Kreide und nicht den Kalk, weil ich die erstere immer angewandt habe, und dabei einen Sehr guten Syrup erhielt, und weil Sie dem, in chemischen Arbeiten Ungeübten, einen Maaſßsstab an die Hand giebt, durch das Nachlassen des Aufbrausens dgn Sättigungspunkt zu bestimmen. Der gebrannte und nachher ge- löschte Kalk, wird Sicher dieselben Dienste leisten, aber einmal kann man Seine Quantität nicht 50 genau bestimmen, zweitens bemerkt man kein Auf- brausen dabei, weil er von Kohlensäure frei ist, und endlich soll er dem Safte leicht einen gerin- gen unangenehmen Beischmack geben. Jedoch kann ich über das letztere nicht genau urtheilen, weil ich ihn nicht angewendet habe. Uebrigens ist die Ausgabe für Kreide im Ganzen genommen S0 geringe, dals man diese leicht nehmen kann.
Ist nun die Sättigung vollendet, so läſlst man das Feuer unter dem Kessel wegnehmen, und füllt nun die ganze in ihm enthaltene Flüssigkeit in ein zur Hand gestelltes Fals. Am besten ver- fährt man immer, wenn man hierzu ein hohes, mit mehreren Zapflöchern versehenes Fals(ein S0genanntes Decantirfaſs) nimmt; aber in Erman- gelung desselben kann man Sich auch eines jeden anderen Faſlszes oder einer Wanne bedienen, nur ;orge man dafür, daſs das Verhältniſs der Höhe dieses Faſses gröſser Sey, als das der Breite und nicht umgekehrt, weil im letzteren Falle beim


