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Practische Anleitung zur Fabrikation eines sehr wohlfeilen und wohlschmeckenden Zuckersyrops aus Pflaumen und Möhren / von G. E. W. Crome
Entstehung
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nigkeiten in Gestalt eines käsigten Schaumes auf der Oberfläche erscheinen, von welcher man 510 mit einer Schaumkelle abfällt, und mit dem ge Hnden Aufkochen und Abschäumen 50 lange fort- fahrt, bis Sich wenig oder nichts mehr absondert. Diesen abgenommenen Schaum Sammelt man in einem irdenen oder hölzernen Gefälse, und Stellt ihn zum weiteren Gebrauche hin.

Alsdann macht man das Feuer etwas mäſziger, nimmt nun die(vorhin Schon gepulverte oder geriebene) Kreide zur Hand, und Schüttet in kleinen Quantitäten(ohngefähr zur Zeit 5 bis 5 Pfund) 50 lange davon zu, bis kein Aufbrausen mehr erfolgt, oder bis ein hineingetauchtes Stückchen blaues Lakmuspapier nicht mehr leb haft geröthet wird.

Diese ganze Operation geschieht, um die dem Saſte noch anhängende freie Aepfelsäure, welche, wenn man Sie ihm lieſßse, ihm einen unangeneh= men Nebengeschmack ertheilen, und dem leich teren Verderben aussetzen würde, fortzuschalften. Die Kreide besteht nämlich aus Kohlensäure und Kalk; die freie Aepfelsäure des Safts hat aber eine nähere Verwandtschaft zum Kalk, als dieser zur Kohlensäure hat; Sie verbindet Sich daher mit ihm zu einem unauflöslichen Körper, dem äpfelsauren Kalk, welcher zu Boden fällt, woge- gen die Kohlensäure in Luftgestalt mit Aufbrausen ausgeschieden wird.

Dieser Behandlung des Safts mit Kreide muſs nothwendig die eben erwähnte Scheidung des Eiweilsstoffes vorausgehen, depn läſst man diezen dabei und Setzt gleich Kreide hinzu, 50 treten